Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Lüdinghausen ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 24.847 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 125 Tagesordnungspunkte, 1 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Lüdinghausen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der Verabschiedung des Haushalts, neuen Baugebieten und einem erweiterten Klimafonds: In Lüdinghausen standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Weichenstellungen auf der Tagesordnung.
Gleich mehrere neue Wohn- und Gewerbegebiete rückten in die Planungsphase: Der Stadtrat beschloss im Februar einstimmig die Aufstellung von Bebauungsplänen für die Gebiete „Wieschebrink“ (13. Änderung), „Mühlenstraße / B235“ (2. Änderung) und „Stevertal-Süd“ (4. Änderung). Auch für ein geplantes Mehrfamilienhaus am Baumschulenweg gab es mit 33 zu 2 Stimmen grünes Licht. Später im Jahr befassten sich die Gremien zudem mit der Fortentwicklung der Pläne für das „Klutenseebad“, den „Große-Busch“ und einen vorhabenbezogenen Plan für eine Biogasanlage in Westrup.
Mit einer Mehrheit von 25 zu 10 Stimmen verabschiedete der Stadtrat im Februar den Produkthaushalt 2026. Ebenfalls beschlossen wurde – bei 26 Ja- zu 9 Nein-Stimmen – eine neue Grundsteuer-Hebesatzsatzung. Im Juli nahm der Rat dann den Jahresabschluss für 2025 einstimmig zur Kenntnis und stimmte mit großer Mehrheit (31:2) für eine Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Gesamtabschlusses.
Der städtische Klimaschutzfonds wird ausgebaut: Mit 26 Ja- gegen 2 Nein-Stimmen (bei 5 Enthaltungen) beschloss der Rat im Juli die zweite Erweiterung des Förderprogramms. Bereits im Mai hatte der Umweltausschuss dieses Vorhaben beraten. Weitere umweltpolitische Themen waren die Prüfung einer kommunalen Verpackungssteuer, die Planung eines digitalen Wertstoffhofs und die Diskussion über Klimaanpassung und Frischluftschneisen.
Einstimmig und damit ohne Gegenstimme würdigte der Stadtrat den verstorbenen Beigeordneten Matthias Kortendieck, indem er einen Platz am Stadion Westfalenring nach ihm benannte. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden die Einführung einer KI-Protokollierung in der Verwaltung und die Anpassung einer Förderrichtlinie zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung. Der umstrittene Bebauungsplan „Münstergasse“ wurde hingegen im Juli mit 25 zu 8 Stimmen zurückgestellt.
Die Sitzungsperiode war geprägt von grundlegenden finanziellen Entscheidungen, der planerischen Vorbereitung neuer Bauvorhaben und konkreten Schritten in der Klimapolitik.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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