Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Kirchlengern ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 16.111 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen Straßensanierung und Schulbau: In Kirchlengern standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunale Projekte zur Entscheidung an. Der Rat und seine Ausschüsse beschäftigten sich mit Bauvorhaben, dem Haushalt und vielen politischen Anträgen.
Ein zentrales Thema war die Entwicklung neuer Flächen: Der Bebauungsplan „Sü 14 – Westlich des Oberfeldweges“ wurde im Januar 2026 im Planungsausschuss beraten und im März vom Rat einstimmig zur öffentlichen Auslegung freigegeben. Parallel dazu stimmte der Rat bereits im Januar einstimmig für die Erweiterung der Photovoltaikflächen im Gebiet „Ki 19 – Reesberg“.
Gleich mehrere Straßen stehen 2026 zur Sanierung an: Der Rat beschloss im Januar einstimmig die Instandsetzung des Strotwegs sowie den Ausbau des Lärchenwegs. Zudem wurde das Straßen- und Wegekonzept für 2026 einstimmig fortgeschrieben, das auch Maßnahmen zur Schulwegsicherung an den Grundschulen vorsieht. Ein weiterer Beschluss betraf die geschlossene Kanalsanierung in mehreren Gemeindestraßen, darunter der Eschweg und die Hügelstraße.
Große Bauprojekte betreffen die Schulen: Für die energetische Sanierung von Grundschule und Turnhalle Stift Quernheim wurde im April die europaweite Ausschreibung von Planungsleistungen beschlossen. Im Schulausschuss wurde zudem die Sanierung oder der Neubau des Grundschulverbunds Elseaue am Standort Südlengern samt Sporthalle variantenreich vorgestellt. Für einen Ersatzneubau der Sporthalle Südlengern bekundete der Rat im Januar mehrheitlich Interesse an Bundesfördermitteln.
Der Haushaltsplan 2026 wurde im März vom Rat einstimmig eingebracht und im April vom Hauptausschuss gebilligt. Zudem passte die Gemeinde verschiedene Gebühren an: Der Rat beschloss im März einstimmig neue Gebührensätze für die Friedhöfe, die zum 1. April 2026 in Kraft treten. Für die Musikschule wurden im Juni die Gebühren für 2026 berechnet und eine Änderungssatzung beraten.
Die Fraktionen brachten zahlreiche Anträge ein, über die in den Ausschüssen beraten wurde. Dazu gehörten Vorschläge zur Förderung von Wohneigentum, zur Einrichtung eines Jugendparlaments oder zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts. Konkrete Beschlüsse wurden unter anderem zu folgenden Anträgen gefasst: Die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerberleistungen wurde im März vom Rat mehrheitlich abgelehnt. Der Antrag der Grünen auf Mitgliedschaft in der AGFS NRW und auf Einrichtung von Fahrradstraßen fand im Planungsausschuss im Februar keine Mehrheit. Ein Antrag der PARTEI/FDP auf Errichtung eines „Leuchtturms“ wurde im Rat bei einer Gegenstimme abgelehnt.
Die Sitzungsdaten zeigen eine aktive Kommunalpolitik mit Schwerpunkten auf Stadtentwicklung, Infrastruktur und Bildungseinrichtungen.
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Wird monatlich aktualisiert.
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