Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Issum ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 12.201 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen neuen Wohnbauflächen, einem Millionenprojekt für das Spaßbad und der Planung für eine neue Grundschule: In Issum standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Weichenstellungen auf der Tagesordnung.
Die Schaffung neuen Wohnraums war ein zentrales Thema. Der Rat beschloss im Februar die 19. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Feldstraße, um dort eine Wohnbaufläche zu schaffen. Diese ist zunächst für eine Unterkunft für obdachlose Menschen oder Flüchtlinge vorgesehen, deren architektonische Entwürfe bereits vorgestellt wurden. Ebenfalls im Februar fasste der Rat einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des sogenannten „Bau-Turbos“ (§ 246e BauGB), um Bauverfahren zu beschleunigen. Für den Bereich Haffmannsdyck wurde das ursprüngliche Verfahren für eine Wohnbaufläche eingestellt; stattdessen sollen nun eine Flächennutzungsplanänderung und ein Bebauungsplan folgen.
Ein großes Infrastrukturprojekt nimmt Form an: Der Umzug der St.-Nikolaus-Schule in den Ortsteil Sevelen. Im Juni beschlossen sowohl der Schul- und Sportausschuss als auch der Bau- und Umweltausschuss und schließlich der Rat die Durchführung eines architektonischen Wettbewerbs für den Neubau. Parallel laufen Planungen für Straßenumbauten. Die Ausführungsplanung für die Neugestaltung und Kanalerneuerung der Kapellener Straße, der Straße Markt und der Gelderner Straße wurde vorgestellt. Zudem wurde die neue Straße im Neubaugebiet Oberstraße benannt: Sie heißt nun „Steinkauzweg“ und wurde zusammen mit einem Teilstück der Oberstraße offiziell gewidmet.
Mehrere Großprojekte mit erheblichen finanziellen Auswirkungen wurden beraten. An erster Stelle steht der Neubau des Sozialtraktes im Spaßbad Hexenland, der auch einen Schulungs- und Bürotrakt sowie eine Fahrzeughalle umfasst und mit geschätzten Baukosten von rund 4,2 Millionen Euro veranschlagt ist. Im Juni wurde zudem die Gesamtfinanzierung der Freibadsanierung bestätigt. Die kommunalen Finanzen wurden durch die Feststellung des Jahresabschlusses 2025 des Eigenbetriebs „Wasserwerk“ und die Behandlung dessen Jahresverlusts auf den Prüfstand gestellt. Der Haupt- und Finanzausschuss befasste sich außerdem mit finanziellen Ausweitungen für die Sanierung des Rathauses.
Die Themen Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung spielten eine Rolle. Im Bau- und Umweltausschuss wurde die Kommunale Wärmeplanung vorgestellt und abgeschlossen. Mehrere Anträge und Prüfaufträge wurden diskutiert, darunter die mögliche Einführung einer Ehrenamtskarte, die Prüfung eines „Böllerverbots“ und die Einführung einer Grundsteuer C. Der Rat beschloss zudem, Bürgerentscheide künftig als reine Briefwahl durchzuführen.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte zeigen eine Gemeinde in der Umsetzung: von konkreten Bauvorhaben über die strategische Planung von Wohnraum bis hin zu grundlegenden Fragen der Finanzierung und Beteiligung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Issum (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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