Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ibbenbüren ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 51.888 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 35 Sitzungen, 499 Tagesordnungspunkte, 72 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Ibbenbüren finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung und Gewerbegebieten: In Ibbenbüren standen in den letzten Monaten große Infrastrukturprojekte, soziale Themen und die Zukunft der Stadtentwicklung auf der Tagesordnung.
Der Ausbau des Gewerbegebiets I-NOVA Park auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände schreitet voran. Der Planungs- und Umweltausschuss beschloss im März die Veröffentlichung und öffentliche Auslegung der 170. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Bebauungsplans Nr. 55 a "I-NOVA Park - Ost". Um die Erschließung zu beschleunigen, wurde eine überplanmäßige Mittelbereitstellung von 1,2 Millionen Euro für den Bau einer südlichen Baustraße beraten. Zudem wurde eine Projektskizze für die bauliche Umsetzung der Planungen zu "Tor West" im Rahmen eines Bundesprogramms zur Klimawandelanpassung eingereicht.
Die Schaffung von Wohnraum war ein wiederkehrendes Thema. Der Rat beschäftigte sich mit der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 120 "An der Aa", der eine maßvolle Nachverdichtung ermöglichen soll. Zudem wurden Leitlinien zur Anwendung des "Bau-Turbo"-Gesetzes zur Beschleunigung des Wohnungsbaus beraten. In Dörenthe wird der Neubau einer dreigruppigen Kindertageseinrichtung als Ersatz für den Evangelischen Markus-Kindergarten geplant, wobei ein "Profit-Center-Modell" mit der SWTE Kommunal GmbH vorgeschlagen wird.
Der Haushalt für das Jahr 2026 wurde in allen Fachausschüssen eingehend beraten. Ein zentraler Finanzierungspunkt war der Neubau eines Schul- und Vereinsschwimmbades. Hierfür plant die Stadt, ein Darlehen von bis zu 7,5 Millionen Euro von der NRW.BANK aufzunehmen und an die Ibbenbürener Bäder GmbH weiterzuleiten. Der Stellenplan 2026 sieht eine moderate Erhöhung der Gesamtstellenzahl um 2,26 Vollzeitäquivalente vor, unter anderem für die Entwicklung des I-NOVA Parks und im Bereich der Kinderbetreuung.
Mehrere soziale Einrichtungen stellten Förderanträge. Das Hospizhaus Tecklenburger Land beantragte einen Zuschuss von 25.000 Euro für 2026. Das Begegnungszentrum Ibbenbüren bat um einen jährlichen Zuschuss zu den Personal- und Sachkosten für die Jahre 2027 bis 2029. Die Weiterführung der Koordinierungsstelle Integration zur Umsetzung des Integrationskonzeptes wurde beraten. Zudem wurden der Beirat für Menschen mit Behinderung und der Seniorenbeirat der Stadt für die laufende Wahlperiode neu gebildet.
Neben den großen Bauprogrammen für Grünflächen, Hochbau sowie Kanal- und Straßen für die Jahre 2026 bis 2029 wurden auch konkrete Verkehrsthemen behandelt. Dazu gehörten die Evaluation zum Car-Sharing, ein Straßensanierungsprogramm für Ibbenbüren und die Umgestaltung der Nebenanlagen der Kreisstraße 17 "Zum Esch". Der Planungsausschuss befasste sich zudem mit einer Anregung zur Einführung von Tempo-30-Zonen im Umfeld von Grundschulen.
Die Beratungen zeigen eine Stadt im Wandel, die gleichermaßen auf wirtschaftliche Entwicklung, soziale Verantwortung und die Modernisierung ihrer Infrastruktur setzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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