Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ibbenbüren ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 51.888 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen der Planung eines neuen Gewerbegebiets und der Suche nach Lösungen für die Kinderbetreuung: Die Ibbenbürener Gremien hatten in den letzten Monaten ein breites Themenspektrum zu bearbeiten. Ein zentraler Punkt war dabei die Verabschiedung des Haushalts 2026 und die Weichenstellung für große Infrastrukturprojekte.
Ein zentrales Zukunftsthema ist der Neubau eines Schul- und Vereinsschwimmbades. Zur Finanzierung plant die Stadt, ein Förderdarlehen von bis zu 7,5 Millionen Euro bei der NRW.BANK aufzunehmen, wobei ein Ziel von 5 Millionen Euro angestrebt wird. Parallel laufen die Planungen für den I-NOVA Park weiter: Für die Erschließung des neuen Gewerbegebiets auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände soll die südliche Baustraße vorgezogen werden, wofür eine überplanmäßige Mittelbereitstellung von 1,2 Millionen Euro erforderlich ist. Im Tiefbau stehen Investitionen von rund 16 Millionen Euro in den kommenden Jahren an, die in den Fortschreibungen der Bauprogramme für Hochbau, Grünflächen sowie Kanal- und Straßenbau für 2026-2029 festgehalten sind.
Die Jugendhilfe stand vor mehreren Herausforderungen. So beantragte der Evangelische Kirchenkreis Tecklenburg eine erhöhte Kostenübernahme der Trägeranteile für seine Kitas. Für die Jahre 2024/2025 bis 2026/2027 schlägt er eine Änderung der Finanzierung von bisher 50/50 auf 64 Prozent Stadt und 36 Prozent Kirchenkreis vor. Gleichzeitig wurde die Finanzierung eines Neubaus einer dreigruppigen Kita in Dörenthe als Ersatz für den Ev. Markus-Kindergarten beraten. Geplant ist ein "Profit-Center-Modell" in Kooperation mit der SWTE Kommunal GmbH & Co. KG mit einer geschätzten Gesamtinvestition von etwa 280.000 Euro. Zudem gab es Anträge auf Übernahme von Sanierungskosten für die Kitas St. Magdalena in Laggenbeck und St. Michael in Bockraden.
Im Sozialbereich wurde die Gebührenbedarfsberechnung für die städtischen Unterkünfte für Geflüchtete, Spätaussiedler und Wohnungslose behandelt. Ein Bericht informierte über die aktuelle Situation dieser Unterbringung. Das Projekt "Betreutes Wohnen Oststraße 25" für Erwachsene ohne Wohnung soll zum 30. Juni 2026 eingestellt werden, da der Mietvertrag ausläuft und andere Träger ähnliche Angebote vorhalten. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration befasste sich unter anderem mit der Weiterführung der Koordinierungsstelle Integration und der Bestattungspraxis bei muslimischen Beisetzungen.
Die Bauleitplanung war ein Dauerbrenner. Neben der Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzepts für 2026-2031 wurden mehrere Bebauungsplanverfahren vorangetrieben. Dazu zählen die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 120 "An der Aa" für eine bauliche Nachverdichtung und die 170. Änderung des Flächennutzungsplans für den I-NOVA Park Ost. Zudem beschäftigte sich der Rat mit der Einführung von Leitlinien zur Anwendung des "Bau-Turbo"-Gesetzes, um die Schaffung von Wohnraum zu beschleunigen.
Neben der Verabschiedung des Haushalts 2026 und des Stellenplans wurden zahlreiche Einzelanträge beraten. So beantragte das Hospizhaus Tecklenburger Land einen Zuschuss von 25.000 Euro für das laufende Jahr. Der SV Uffeln 1932 e. V. bat um finanzielle Unterstützung für die Erneuerung seines Soccerfeldes, und die Zucht- Reit- und Fahrgemeinschaft Dörenthe beantragte Fördermittel für den Bau eines Reitplatzes. Im Kulturbereich ging es um die institutionelle Förderung des Pink Pop e. V., und der Begegnungszentrum Ibbenbüren e.V. stellte einen Antrag auf einen jährlichen Zuschuss für sein Beratungsangebot für die Jahre 2027 bis 2029.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune in der Umsetzung: Während langfristige Großprojekte wie das Schwimmbad und der I-NOVA Park finanziell und planerisch auf den Weg gebracht werden, stehen gleichzeitig alltägliche Aufgaben der Daseinsvorsorge – von der Kita-Betreuung bis zur sozialen Infrastruktur – im Fokus der politischen Beratungen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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