Kommune in Hessen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Herborn ist eine Kommune in Hessen mit rund 20.520 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 56 Sitzungen, 497 Tagesordnungspunkte, 94 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Herborn finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Planung neuer Wohngebiete über die Sanierung der Alsbachbrücke bis zur Diskussion über nächtliche Straßenbeleuchtung: In Herborn und seinen Stadtteilen standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Die Gremien befassten sich mit der Zukunft der Stadt, dem Haushalt und vielen konkreten Anliegen aus den Ortsteilen.
Gleich mehrere Ortsbeiräte gaben ihre Stellungnahmen zum neuen Flächennutzungsplan ab, der die langfristige Entwicklung der Stadt steuert. Der Ortsbeirat Seelbach unterstützt grundsätzlich drei geplante Wohnbaugebiete (W1, W2, W3) und regt Erweiterungen in Richtung „Forsthaus“ und „Vor dem Forst“ an. Zudem schlägt er vor, das Gelände gegenüber dem Angelweiher als „Mehrgenerationenpark“ oder „Sportstätte“ auszuweisen. Die Ortsbeiräte Herborn, Guntersdorf und Merkenbach stimmten ihren jeweiligen Stellungnahmen ebenfalls einstimmig zu.
Konkret wurde es bei einem Gewerbegebiet in Seelbach: Der Bauausschuss und der Ortsbeirat Seelbach beschlossen einstimmig die Aufstellung der 2. Änderung des Bebauungsplans „Ober dem Brühlstück“. Ziel ist die bessere Ausnutzung der Fläche durch die Ansiedlung einer KFZ-Prüfstelle, eines Ausstellungspavillons und weiterer kleingewerblicher Nutzungen. Eine Bauverbotszone zur Marburger Straße soll entfallen.
Zwei größere Beschlüsse mit finanzieller Tragweite wurden gefasst: Die Stadtverordnetenversammlung stimmte der Unterzeichnung einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Verbesserung des ökologischen Zustands der städtischen Gewässer zu. Die Umsetzung der Maßnahmen bis 2032/33 wird auf rund 2,96 Millionen Euro geschätzt, wobei Fördermittel von 75-95% fließen. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Beteiligung der Stadt an der „Windpark Stocksol GmbH“ in Angelburg als Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien.
Verkehrsthemen beschäftigten besonders den Ortsbeirat Burg. Dieser forderte einstimmig die Verwaltung auf, sich für eine Lösung der „nicht akzeptablen“ Parksituation unter der Brücke der B277 einzusetzen und bei der Deutschen Bahn nach geplanten Lärmschutzmaßnahmen für Burg zu fragen. Im Bauausschuss wurde eine Präsentation zur Sanierung der Alsbachbrücke gehalten. Ein Antrag auf die Einführung von Anwohnerparkplätzen in der Kernstadt wurde im selben Gremium mehrheitlich abgelehnt.
Über mehrere Anträge der FWG-Fraktion wurde beraten. Die Installation von Kommunikationstafeln auf neuen oder sanierten städtischen Spielplätzen wurde beschlossen. Mehrheitlich abgelehnt wurden dagegen Anträge für die Einrichtung eines „Start-up-Managers“, für die bevorzugte Straßenbenennung nach Frauen, für einen „Reiverspeicher“ zur Energiespeicherung und für eine dauerhafte nächtliche Straßenbeleuchtung. Stattdessen soll die Verwaltung ein Beleuchtungskonzept unter Berücksichtigung der Lichtverschmutzung erarbeiten. Einstimmig beschlossen wurde hingegen die neue Obdachlosensatzung der Stadt Herborn.
In den Ortsteilen wurden viele lokale Angelegenheiten behandelt. Mehrere Ortsbeiräte fassten Beschlüsse zur Verwendung ihrer „Bürgerfünfer“-Budgets, etwa für Weihnachtsbeleuchtung in Seelbach oder eine Sitzbank in Herborn. Der Ortsbeirat Herborn beschloss zudem, Geburtstagsbesuche ab 80 Jahren neu zu regeln und statt einer Weinkiste einen Gutschein zu verschenken. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der Entwidmung des alten Friedhofs in Hörbach zu.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Herborn (Hessen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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