Kommune in Hessen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Höchst i. Odw. ist eine Kommune in Hessen mit rund 10.165 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 30 Sitzungen, 273 Tagesordnungspunkte, 71 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Höchst i. Odw. finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung, neuen Kita-Gebühren und der Zukunft der Ortsteile: In Höchst i. Odw. standen nach der Kommunalwahl im März 2026 zahlreiche Weichenstellungen auf der Agenda.
Nach der Wahl bestimmten die Gremien im April und Mai ihre neuen Führungen. Die Gemeindevertretung wählte ihren Vorsitzenden und stimmte mit 28 Ja-Stimmen einer Änderung der Hauptsatzung zu. In allen Fachausschüssen und Ortsbeiräten fanden turnusgemäße Wahlen der Vorsitzenden und ihrer Stellvertreter statt. Zudem wurden ehrenamtliche Beigeordnete für die Wahlperiode 2026/2031 eingeführt und Vertreter für überörtliche Verbände wie den Abwasser- oder Müllabfuhrzweckverband gewählt.
Der Haushalt für 2026 wurde auf den Weg gebracht: Die Gemeindevertretung brachte den Entwurf der Haushaltssatzung ein und stimmte mit 15 Ja-Stimmen einem Investitionsprogramm für die Jahre 2025 bis 2029 zu. Ein konkreter Beschluss betraf die Instandsetzung von Haltungen am Regenüberlaufbecken RÜB 10 in Pfirschbach, für die überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 70.000 Euro vorgesehen sind. Zudem wurde die Anschaffung eines neuen Verwaltungsprogramms zur Beschluss- und Antragskontrolle (BAK) mit 24 Ja-Stimmen beschlossen.
Ein Thema zog sich durch mehrere Sitzungen: Die Anpassung der Gebühren für Kindertagesstätten. Der Ausschuss für Soziales stimmte der neuen Kostenbeitragssatzung mit 6 Ja-Stimmen zu, und in einer späteren Sitzung wurde deren erste Änderung mit 7 Ja-Stimmen beschlossen. Die neue Satzung soll zum 1. August 2026 in Kraft treten. Ebenfalls beraten wurde eine neue Benutzungssatzung für die Tageseinrichtungen.
In den Ortsbeiräten wurden viele lokale Anliegen besprochen. In Hummetroth standen unter anderem der Glasfaserausbau, die Bushaltestellensituation und Projekte der „Agenda 2030“ wie die Gestaltung der Ortsdurchfahrt auf der Tagesordnung. Der Gemeindevertretung lag ein Antrag zur Herstellung von Erschließungsanlagen in der Breslauer Straße vor. Zudem wurde die Idee, Sitzbänke und Wetterschutz für Bushaltestellen anzuschaffen, in verschiedenen Gremien beraten. Für das Freibad wurde eine mögliche Übertragung der Betriebsführung an die Kurgesellschaft Bad König GmbH zur Diskussion gestellt.
Die Sitzungen der letzten Monate waren geprägt von der konstituierenden Phase nach der Wahl und ersten konkreten Beschlüssen zur finanziellen Ausrichtung und der Daseinsvorsorge in der Gemeinde.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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