Gemeindeverband in Hessen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Höchst i. Odw. ist ein Gemeindeverband in Hessen mit rund 10.165 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 24 Sitzungen, 161 Tagesordnungspunkte, 42 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Höchst i. Odw. finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Wahl neuer Ortsvorsteher bis zur Planung eines neuen Feuerwehrhauses: In Höchst i. Odw. wurden in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen beraten und entschieden.
Nach der Kommunalwahl im März 2026 stand die konstituierende Wahl der Führungspersonen in vielen Gremien auf der Agenda. Die Gemeindevertretung, der Ausländerbeirat und alle Ortsbeiräte (Annelsbach, Dusenbach, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth, Mümling-Grumbach und Pfirschbach) berieten zwischen April und Mai 2026 die Wahl ihrer Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Schriftführer. Die Gemeindevertretung entschied auch über die Gültigkeit der Wahl vom 15. März 2026.
In einer Sitzung Anfang März 2026 wurden mehrere finanzielle und organisatorische Vorlagen beraten. Eine Änderung der Haushaltssatzung für 2026 zur Einführung einer Kleinbetragsregelung bei der Grundsteuer wurde behandelt. Für das Freibad wurde vorgeschlagen, die Betriebsführung aufgrund personeller Veränderungen an die Kurgesellschaft Bad König GmbH zu übertragen. Der Entwurf des Haushaltsplans 2026, das Investitionsprogramm 2025-2029 und die Fortschreibung des Finanzplans wurden ebenfalls beraten.
Bauprojekte waren ein Schwerpunkt: Für den Ortsteil Hassenroth wurden die Planungen für ein neues Feuerwehrhaus Höchst-West vorangetrieben. Die Stellungnahmen aus der Behörden- und öffentlichen Beteiligung wurden abgewogen und sowohl die Änderung des Flächennutzungsplans als auch der Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Im Ortsteil Mümling-Grumbach wurde der Bebauungsplan „Mümling-Grumbacher Straße II, 3. Änderung“ beraten und ebenfalls als Satzung beschlossen. Für einen Wohnmobilstellplatz mit Sanitäranlagen, Selbstbedienungstheke und Spielplatz am Birkenhof in Hassenroth wurde ein Aufstellungsbeschluss für den benötigten Bebauungsplan getätigt.
Die Gestaltung des Kreisverkehrsplatzes, der Gehwege und Pflanzbereiche im Ortszentrum wurde behandelt. Das Projekt soll mit 80-90% Förderung im Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ realisiert werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Ein Antrag zur Förderung des Radverkehrs fordert regelmäßige Sachstandsberichte und eine Analyse des ADFC-Fahrradklimatests. Ein gemeinsamer Antrag der SPD- und KAH-Fraktion zielt auf die Anschaffung von Sitzbänken und Regenschutz für Bushaltestellen in der gesamten Gemeinde.
Mehrere neue oder geänderte Satzungen wurden beraten: Eine neue Benutzungs- und Kostenbeitragssatzung für Kindertageseinrichtungen mit angepassten Beiträgen ab August 2026, eine 13. Änderung der Wasserversorgungssatzung für die Umstellung auf Funkwasserzähler und eine neue Parkgebührenordnung. Die Gemeindevertretung soll eine neue Geschäftsordnung erhalten, die an aktuelle Vorgaben angepasst wird. Die Verwaltung soll eine Software zur Beschluss- und Antragskontrolle erhalten. Die Grünen-Fraktion brachte die Idee eines Bürgerbudgets (10.000 Euro alle zwei Jahre) für Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen ein.
Weitere Themen waren die Sanierung der Haltungen am Regenüberlaufbecken RÜB 10 in Pfirschbach (70.000 €), die Prüfung hybrider Gremiensitzungen, die Ermittlung des Sanierungsaufwands für die gemeindeeigene Gaststätte „Ratsschänke“, die Bewerbung für das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ und die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe in Kooperation mit Breuberg und Bad König.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Höchst i. Odw. (Hessen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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