Kommune in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Glinde ist eine Kommune in Schleswig-Holstein mit rund 18.376 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 22 Sitzungen, 316 Tagesordnungspunkte erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Glinde finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Rund 25 Millionen Euro für ein Schulzentrum, ein neuer Stellenplan und Satzungen für Kitas und Ganztagsschulen – in Glinde standen in den letzten Monaten zentrale Weichen für die kommenden Jahre auf der Tagesordnung.
Die umfassende Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums ist auf dem Weg: Die Stadtvertretung beschloss im Februar einstimmig die Umsetzung eines Erweiterungsbaus mit bis zu 4.500 qm. Für die ersten Planungsschritte wurden 300.000 Euro im Haushalt 2026 bereitgestellt. Mittelfristig sind Investitionskosten von insgesamt rund 55 Millionen Euro für Erweiterungsbau und Sanierung des Hauptgebäudes vorgesehen. Die konkrete Standort- und Variantenfestlegung wurde im Juli erneut beraten.
Gleich mehrere konkrete Beschlüsse gab es im Bereich Familie und Betreuung: Die Stadtvertretung billigte im Juni einstimmig neue Satzungen für die Offenen Ganztagsschulen an den Grundschulen Wiesenfeld und Tannenweg. Außerdem stimmte sie der Übernahme von Personalkosten in Höhe von 7.000 Euro für eine Frühgruppe in der Kita Elbkinder am Oher Weg zu. Zudem beschloss sie den Abschluss eines Vertrags mit dem Kreis Stormarn zur Berechnung von Sozialstaffel und Geschwisterermäßigung und beauftragte die Prüfung einer Rekommunalisierung ab 2027.
Neben dem Schulzentrum gibt es weitere größere Vorhaben: Für den Umbau und die Erweiterung der Freiwilligen Feuerwehr wurden im Bauausschuss die Einziehung eines Teilstücks der Poststraße und eine Budgetanpassung behandelt. Die Zukunft des denkmalgeschützten Gebäudes am Togohof wurde mehrfach beraten; ein Vergabeverfahren für ein Erbbaurecht an einen gemeinnützigen Träger oder über ein Konzeptverfahren wurde eingeleitet. Zudem wurde die Erstellung eines Entwicklungskonzepts für den Freiraum Glinder Au in mehreren Gremien behandelt.
Auch personell wird aufgestockt: Der Hauptausschuss empfahl einstimmig die Einrichtung einer Stelle für kommunale Gefahrenabwehr und Krisenvorsorge, möglichst bereits 2026. Der Kulturausschuss sprach sich zudem für eine zusätzliche Vollzeitstelle für die Schulsozialarbeit an der Grundschule Tannenweg und für mehr Stunden an der Grundschule Wiesenfeld aus. Der Sozialausschuss empfahl die Einplanung einer neuen Vollzeitstelle für die ganzjährige Betreibung des Spielmobils.
Die politischen Gremien in Glinde haben in der ersten Jahreshälfte 2026 wichtige Grundlagen für große Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie für die soziale Betreuung geschaffen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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