Kommune in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Geesthacht ist eine Kommune in Schleswig-Holstein mit rund 31.539 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 39 Sitzungen, 1.001 Tagesordnungspunkte, 63 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Geesthacht finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Kita-Finanzierung über kontroverse Bauvorhaben bis hin zur Vorbereitung der Bürgermeisterwahl – die Geesthachter Gremien hatten in den vergangenen Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse und Beratungen.
Die Ratsversammlung entschied im September über mehrere Bauvorhaben. Ein geplanter Neubau mit 15 Wohneinheiten in der Krummen Straße 32 wurde mit 22 zu 7 Stimmen abgelehnt. Ebenfalls keine Mehrheit fand ein Vorhaben für drei Reihenhäuser, zwei Doppelhaushälften und ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen „Am Gehölz 4“. Zustimmung gab es dagegen für die Erweiterung einer Wohneinheit in der Norderstraße 10 um drei Einheiten – unter der Bedingung, dass zwei standortgeprägte Bäume erhalten bleiben. Zudem wurde die Planung für die Sanierung der Bundesstraße 404 zwischen Fahrendorfer Weg und Düneberger Straße mit 100.000 Euro vorfinanziert.
Der Ausschuss für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz beriet über die Zukunft der Feuerwehr. Themen waren die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans, die Übertragung der Wasserrettung auf die Gemeindefeuerwehr und die Einrichtung einer zweiten Stellvertretung der Ortswehrführung. Zudem stimmte der Ausschuss im September einstimmig einer neuen Straßenreinigungssatzung und einer farblichen Gestaltung für den Apfelweg zu: Die Pflasterung soll dort in rot-bunt, die Parkflächen in anthrazit und die Grundstückseinfahrten in grau erfolgen.
Im Sozialausschuss standen die Weichen für das kommende Jahr im Fokus. Es wurde über die Kitafinanzierung, Zuschussanträge der Wohlfahrtsverbände für 2027 und die Aufhebung des „Geesthachter Deckels“ beraten. Bereits im Juni hatte die Ratsversammlung neue Gebührensatzungen beschlossen: einstimmig für die Kindertagesstätten und mit großer Mehrheit für die Schulkindbetreuung an Grundschulen sowie die Offenen Ganztagsschulen.
Ein deutliches Signal setzte die Ratsversammlung mit der mehrheitlichen Verabschiedung einer novellierten Baumschutzsatzung. Drei Anträge der Grünen-Fraktion zu Klimaschutz-Leitlinien, einem Klimarat und Hitzeschutz-Maßnahmen wurden dagegen abgelehnt oder in den Fachausschuss verwiesen. Der Umweltausschuss selbst beschloss im August mit 8 zu 2 Stimmen, das Thema Wiedervernässung von Moorflächen als Klimaschutzmaßnahme weiter zu verfolgen und prüfen zu lassen.
Die Haushaltsplanung für 2027 lief in allen Ausschüssen auf Hochtouren. Der Finanzausschuss beschloss einen zweiten Nachtragshaushalt für 2026 und stimmte der Einführung einer Zweitwohnungssteuer ab 2028 zu. Ein politischer Dauerbrenner blieb das Projekt „Grüner Balkon“ im Westhafen. Während der Hauptausschuss im September einen CDU-Antrag auf umfassende Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt ablehnte, stimmte er mit 6 zu 5 Stimmen einem Änderungsantrag von SPD und Grünen zu, der einen Bericht bis Dezember 2026 vorsieht. Ein weiterer CDU-Antrag, die Kommunalaufsicht zur Prüfung disziplinarrechtlicher Schritte gegen den Bürgermeister aufzufordern, fand mit 5 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen eine knappe Mehrheit.
Die Sitzungsperiode war geprägt von der alltäglichen Detailarbeit in den Fachausschüssen, wegweisenden Beschlüssen für die Infrastruktur und anhaltenden politischen Debatten um einzelne Großprojekte.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Geesthacht (Schleswig-Holstein) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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