Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Essen ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 579.432 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 81 Sitzungen, 2.339 Tagesordnungspunkte, 176 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Essen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Straßensanierung, Kita-Planung und Kulturpass: In den Essener Gremien standen im Februar und März 2026 viele konkrete Projekte und grundsätzliche Weichenstellungen auf der Tagesordnung. Von der Innenstadt bis zur Ruhrhalbinsel wurden Bauvorhaben, Verkehrsfragen und soziale Themen beraten.
Gleich mehrere größere Bau- und Sanierungsmaßnahmen wurden in den Ausschüssen vorgestellt. Der Bau und Brandschutz am U-Bahnhof Bamlerstraße mit geschätzten Kosten von 13,3 Millionen Euro wurde im Hauptausschuss und im Verkehrsausschuss behandelt. Für das Eisenhammerensemble im Deilbachtal (Deilbachhammer) steht die Wiedereröffnung am 21. März 2026 bevor, allerdings mit einer Kostenanpassung von zusätzlich 485.000 Euro. Im Stadtentwicklungsausschuss wurde zudem die Entwicklung des ehemaligen Polizeischul-Geländes in Bredeney (Norbertstraße / Beckmannsbusch) zu einem gemischten Quartier vorgestellt, nachdem ein Siegerentwurf aus einem städtebaulichen Wettbewerb ausgewählt wurde. In Burgaltendorf soll auf einer ehemaligen Tennisplatzfläche ein neues Wohngebiet mit 50-55 Wohneinheiten entstehen; 30 Prozent der Fläche im Geschosswohnungsbau sind für öffentlich geförderten Wohnraum vorgesehen.
Der Verkehrsausschuss beriet über ein umfangreiches Paket zur Beschleunigung von Straßen- und Stadtbahnen. An fünf neuralgischen Punkten (u.a. Karnaper Straße, Steeler Straße) sollen Sperrflächenmarkierungen verhindern, dass Autos auf den Gleisen stehen und den ÖPNV behindern. Für den Radverkehr wurden Planungen für Fahrradstraßen in den Stadtteilen Katernberg und Huttrop präsentiert, die Routen sicherer und attraktiver machen sollen. In den Bezirken gab es viele lokale Anträge: So wurde in Kupferdreh die Prüfung eines digitalen Parkleitsystems beantragt, um den Suchverkehr zu reduzieren. In Altenessen soll die Parksituation für Anwohner entspannt werden, unter anderem durch ein Parkverbot für LKW in der Bischoffstraße. Die Bezirksvertretung I stimmte einer Umleitung der Buslinien 154/155 über die Gerlingstraße zu, während die Linie E93 eingestellt werden soll.
Die Baumbilanz 2024 wurde in mehreren Bezirksvertretungen und im Umweltausschuss zur Kenntnis genommen. Sie zeigt einen Rückgang des städtischen Gesamtbaumbestandes um 7.876 Bäume, wobei 2.310 Fällungen nur 960 Neupflanzungen gegenüberstanden. Als Gegenmaßnahme läuft das 1.000-Bäume-Programm; für 2025/26 sind 200 Neupflanzungen an 18 Standorten geplant. Im Sport wurden zahlreiche Sanierungen von Sportanlagen beraten, darunter die Erneuerung der Kunstrasenplätze im Wilhelm-Haneke-Stadion (Ruhrhalbinsel), am Sportplatz Im Löwental (Bredeney) und auf der Bezirkssportanlage Am Krausen Bäumchen. Der Abschlussbericht der Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) mit dem Leitbild „Sportstadt Essen für ALLE Menschen“ wurde vorgestellt.
Ein zentrales Thema in mehreren Gremien war die Planung des Kinderbildungs- und Betreuungsangebots für das Kita-Jahr 2026/27. Der Jahresbericht zur Förderung von Spielplatzpatenschaften 2025 zeigte eine positive Entwicklung der ehrenamtlichen Beteiligung. Mehrere Anträge beschäftigten sich mit der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT). Die Fraktionen brachten Vorschläge für eine digitalere, niedrigschwelligere und sozial gerechtere Antragspraxis ein, um die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Der Seniorenrat und der Inklusionsbeirat konstituierten sich neu und wählten ihre Vorstände.
Der Kulturausschuss befasste sich mit der zukünftigen Nutzung der Alten Synagoge und des Rabbinerhauses, zu der ein Konzept vorgestellt wurde. Zudem wurde die Aufstellung der Bronzeskulptur „Rufer“ von Gerhard Marcks auf der Treppenanlage am Burgplatz beraten. Die Errichtung einer Gedenktafel für das KZ-Außenlager Schwarze Poth am Porscheplatz wurde vorangetrieben. Ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD zielte darauf ab, Optionen für die Fortführung der kostenlosen Fahrten mit der Ruhrbahn im Rahmen des Kulturpasses für Essener Schulen zu prüfen und unbürokratische Lösungen zu finden.
Die Sitzungen der letzten Wochen zeigen eine Mischung aus konkreten Bauprojekten in den Stadtteilen, strategischen Planungen für Verkehr und Sport sowie der kontinuierlichen Arbeit an sozialen und kulturellen Themen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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