Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ennepetal ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 30.306 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 19 Sitzungen, 411 Tagesordnungspunkte, 20 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Ennepetal finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung, neuen Wohnungen und der Zukunft der Kinderbetreuung: In Ennepetal standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda.
Gleich mehrere größere Bauvorhaben wurden beraten. Mit einer Mehrheit von 19 zu 1 Stimmen stimmte der Ausschuss für Stadtentwicklung im März einer Bauvoranfrage für ein Mehrfamilienhaus mit 22 öffentlich geförderten Wohneinheiten an der Büttenberger Straße zu. Einstimmig beschlossen wurde die öffentliche Beteiligung für das geplante Wohnquartier „Haus Bergfried“. Zudem billigten die Gremien den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Nr. 112 „Büttenberg-Ost“. Auch die Verlängerung der Veränderungssperre für den Bebauungsplan „Milsper Straße/Nielandweg“ wurde einstimmig beschlossen.
Die Betreuung der Jüngsten war ein Schwerpunkt. Der Jugendhilfeausschuss beriet über die weitere Ausbauplanung der Tagesbetreuung für Kinder und stellte fest, dass kurzfristig keine zusätzlichen Aus- oder Umbauten nötig sind. Für die Offene Ganztagsschule (OGGS) wurden konkrete Maßnahmen beschlossen: An der Grundschule Voerde wird eine Containeranlage errichtet, und für die OGGS Wassermaus am Standort Deterberg sind Umbauten im Untergeschoss mit einem Budget von 500.000 Euro geplant. Zudem wurde die Bildung der Eingangsklassen für das Schuljahr 2026/27 festgelegt.
Die Ausschüsse berieten umfangreiche Investitionspläne. Dazu zählen die Erneuerung des 18 Jahre alten Kunstrasens am Dorma Sportpark für 400.000 Euro und die Sanierung mehrerer Straßen, die zuvor aus dem Plan gestrichen worden waren. Für den Bauhof sind die Ersatzbeschaffung einer Großkehrmaschine, eines Hubsteigers und eines Kleintraktors vorgesehen. Das Projekt „KLUTOPIA“ – die Entwicklung des Bereichs um die Kluterthöhle zu einem modernen Natur- und Erlebnisort – erhielt eine Förderzusage von rund 538.000 Euro.
Der Doppelhaushalt 2026/2027 wurde vom Rat mit knapper Mehrheit von 20 zu 18 Stimmen beschlossen. Die Stadt bleibt damit in der Haushaltssicherung. Ebenfalls beschlossen wurden neue Gebührensatzungen für die Abfall- und die Entwässerungsgebühren. Für die Grundsteuer B wurden differenzierte Hebesätze festgelegt: 880 v. H. für Wohngrundstücke und 1.873 v. H. für Nichtwohngrundstücke.
Verkehrsthemen beschäftigten mehrere Gremien. Der Ausschuss für Schule lehnte die Einrichtung einer Schulstraße in der Erlenstraße mehrheitlich ab, da die Umsetzung als zu schwierig eingestuft wurde. Stattdessen wurde die Einrichtung einer Bedarfs-Lichtsignalanlage an der Peddinghausstraße zum Reichenbach-Gymnasium vertagt. Anträge zur Verkehrssicherheit, etwa für die Bergstraße in Voerde oder die Buchenstraße, wurden in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte 2026 zeigen Ennepetal im Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen in die Infrastruktur, der Schaffung von Wohnraum und der Konsolidierung des städtischen Haushalts.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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