Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Eimeldingen ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 2.526 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 60 Tagesordnungspunkte, 1 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Eimeldingen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Windenergie, Wohnraum und Wasserkosten: In Eimeldingen standen in den letzten Monaten einige zukunftsweisende Projekte auf der Tagesordnung. Vom Gemeindewald bis zum Glasfasernetz – hier sind die wichtigsten Themen aus den Gemeinderatssitzungen.
Ein zentrales Thema war die kombinierte Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energiegewinnung. Im März 2026 wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans für eine Agri-PV-Anlage mit Batteriespeicher im Gewann Stockacker beraten. Das Projekt der diveo GmbH sieht vor, auf derselben Fläche sowohl Energie zu erzeugen als auch Landwirtschaft zu betreiben. Die Gemeinde engagiert sich damit weiter für die Energiewende, nachdem bereits 2021 mit dem Bebauungsplan „Solarpark an der A 98“ die Grundlage für eine 1,9 Hektar große Photovoltaik-Freiflächenanlage geschaffen wurde.
Die Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnraum war ein wiederkehrendes Thema. So wurde im Februar 2026 über eine Ergänzungssatzung für das Gebiet „Goldjuchert“ beraten, um die Bebauung eines Grundstücks mit einem Einfamilienhaus zu ermöglichen und den Siedlungsbereich abzurunden. Bereits im Oktober 2025 stand die Namensgebung für eine Straße im neuen Baugebiet „Malzholzweg“ an. Der Gemeinderat beriet hier über Vorschläge, darunter auch die Benennung zu Ehren des verstorbenen Altbürgermeisters Hansjörg Rupp, der die Entwicklung angrenzender Gewerbe- und Baugebiete maßgeblich geprägt hatte.
Für die Bürgerinnen und Bürger direkt spürbar war die Beratung über die Wasserverbrauchsgebühren für 2026. Im Dezember 2025 wurde erörtert, die Gebühren aufgrund einer Erhöhung der Wasserbezugsumlage durch den Wasserverband Südliches Markgräflerland um 0,02 Euro auf 0,81 Euro pro Kubikmeter anzupassen. Hintergrund sind gestiegene Betriebs- und Instandhaltungskosten der Anlagen. Gleichzeitig bestand weiterhin eine gebührenrechtliche Überdeckung aus den Vorjahren, die schrittweise abgebaut werden soll.
Mehrere Projekte zielten auf die ökologische Aufwertung und Lebensqualität in der Gemeinde ab. Ein Highlight war der Beschluss zur Anlage eines „Tiny Forest“ – eines Miniwaldes – auf der entsiegelten Fläche am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) im Oktober 2025. Die dicht bepflanzte Grünfläche soll der Kühlung, der Luftreinhaltung und als Lebensraum für Tiere dienen. Zudem wurden im Rahmen der Biotopverbundplanung Arbeiten wie das Entfernen von Brombeeren und das Pflanzen neuer Obstbäume vorangetrieben.
Neben den inhaltlichen Projekten wurden auch verwaltungstechnische Weichen gestellt. Dazu gehörte die Beratung einer Neufassung der Bekanntmachungssatzung, um öffentliche Bekanntmachungen künftig primär auf der Gemeindewebsite zu veröffentlichen. Zudem wurde der Haushaltsplan für 2026 in mehreren Sitzungen vorberaten und schließlich im März 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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