Gemeindeverband in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Clausthal-Zellerfeld ist ein Gemeindeverband in Niedersachsen mit rund 14.804 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 15 Sitzungen, 411 Tagesordnungspunkte, 20 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Clausthal-Zellerfeld finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der Zukunft des Bergwerksmuseums, neuen Baugebieten und der Einführung einer Entgeltordnung für die Stadthalle – in Clausthal-Zellerfeld standen in den letzten Monaten mehrere wegweisende Themen auf der Tagesordnung.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden vorangetrieben. Der Bebauungsplan Nr. 31 „Alter Bahnhof Clausthal-Zellerfeld“ wurde aufgestellt, mit dem Ziel, dort eine Schulmensa und eventuell ein neues Rathaus zu bauen. Für die Erschließung dieses Gebiets „Am Alten Bahnhof“ wurden außerplanmäßige Auszahlungen für Elektrizitätsversorgung, eine Zisterne und Gemeindestraßen beraten. Zudem wurde die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 104 „Einzelhandel Bauhofstraße II“ behandelt, der die Erweiterung eines Lidl-Marktes und die Verlagerung eines Rossmann-Marktes vorsieht. Im Ortsteil Buntenbock geht es um den Satzungsbeschluss für das „Ferienresort Am Ziegenberge“, eine Erweiterung um 15 Ferienhäuser.
Ein zentrales Thema war die Neuausrichtung des Oberharzer Bergwerksmuseums ab 2026. Der Rat stimmte einer Verpachtung der Gebäude an die neu gegründete Oberharzer Bergwerksmuseums gGmbH zu. Zur Finanzierung des touristischen Anteils soll die GmbH mit bis zu 200.000 Euro jährlich gefördert werden. Diese Mittel sollen durch eine Erhöhung des Gästebeitrags generiert werden, über dessen fünfte Änderungssatzung ebenfalls beraten wurde.
Die Einführung einer Entgeltordnung für die Nutzung der Stadthalle und der gemeindeeigenen Turnhallen zog sich durch mehrere Gremien. Hintergrund ist eine Änderung der Umsatzsteuer. Ein Änderungsantrag der FDP-Fraktion sah vor, ein Höchstentgelt von 420 Euro pro 24 Stunden festzulegen. Darüber hinaus wurden die Jahresabschlüsse verschiedener städtischer Beteiligungen wie der Stadtwerke Clausthal-Zellerfeld GmbH, der Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ mbH und der Wirtschaftsförderung Region Goslar beraten.
Im Jugend- und Schulbereich wurde die schrittweise Umwandlung der Grundschulen Clausthal und Zellerfeld in Ganztagsschulen ab dem Schuljahr 2026/27 behandelt. Anträge der Gruppe „Glück Auf“ betrafen die Verbesserung des ÖPNV für Schüler, kindgerechte Freizeitinformationen und die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen über ihren Etat. Zudem gab es Anträge zur Verkehrssicherheit auf dem Kronenplatz, die unter anderem eine teilweise Umzäunung vorschlugen.
Die Gremien befassten sich mit einer Vielzahl weiterer Themen: Dazu gehörten die Einführung eines Controllingsystems für strategische Ziele, die Berufung eines ehrenamtlichen Archivars, die Festlegung des Bürgermeister-Wahltags auf den 13. September 2026 und die Kooperation mit Langelsheim für ein Dorfentwicklungsprogramm in Wildemann, Wolfshagen und Lautenthal. Auch Personalien wie die Ernennung neuer Ortsbrandmeister wurden beraten.
Die Sitzungen der letzten Monate zeigen eine Stadt im Wandel, die sich mit großen infrastrukturellen Projekten, der Zukunft ihres kulturellen Erbes und der täglichen Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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