Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Bergheim ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 61.807 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 14 Sitzungen, 303 Tagesordnungspunkte, 45 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Bergheim finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Schulen, Solarparks und der Zukunft des Kraftwerkareals: In Bergheim standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche städtebauliche und soziale Weichenstellungen auf der Tagesordnung.
Ein zentrales Thema war die Nachnutzung des Kraftwerkareals Niederaußem. Der Planungsausschuss nahm im März das Strukturkonzept der PSW GmbH zur Kenntnis, das eine nachhaltige städtebauliche Öffnung des Geländes mit einer innovativen Verbindung von Wohnen und Arbeiten vorsieht. Parallel wurden mehrere konkrete Baugebiete vorangetrieben: Für den Stadtteil Oberaußem ("Am Tonnenberg") wurden die Beteiligungsverfahren abgeschlossen und der Bebauungsplan sowie eine Gestaltungssatzung beraten. In Ahe ("Westl. An der Kapelle") ging es um die planungsrechtliche Vorbereitung für einen neuen Lebensmittelmarkt zur Stärkung der Nahversorgung.
Ein besonderer Fokus lag auf dem geplanten Solarpark "Fischbachhöhe" in Quadrath-Ichendorf. Nach einer Aufhebung früherer Beschlüsse wurde die planungsrechtliche Grundlage neu aufgestellt, um landwirtschaftliche Flächen in ein Sondergebiet für eine Agri-Photovoltaik-Freiflächenanlage umzuwandeln. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist der Neubau einer 3-zügigen Grundschule als Offene Ganztagsschule an der Albrecht-Dürer-Allee, die zum Schuljahr 2030/31 fertig sein soll. Dieses Vorhaben wurde sowohl im Jugend- als auch im Hauptrat behandelt.
Die Jugendpolitik war von konkreten Ausbauplänen geprägt. Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie befasste sich mit der Fortschreibung der Kita-Bedarfsplanung bis 2031/32 und beriet regelmäßig über den Projektstand beim Ausbau von Betreuungsplätzen. Zudem wurden neue Spiel- und Freizeitflächen in den Stadtteilen Glessen, Thorr und Zieverich geplant, während eine bestehende Fläche am Schwarzwasser aufgelöst werden soll. Die Verwaltung legte detaillierte Tabellen zum Stand aller Spielplatzprojekte vor.
Ein bedeutender kultureller Schritt wurde im Februar vollzogen: Der Rat beschloss die Neugründung einer städtischen Musikschule zum 1. März 2026. Dafür wurden eine Musikschulsatzung, eine Gebührensatzung und außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von knapp 500.000 Euro genehmigt, nachdem der bisherige Zweckverband "La Musica" aufgelöst worden war.
Weitere Themen bewegten die Gremien: Der Rat verabschiedete verkaufsoffene Sonntage für die Innenstadt und Zieverich an festgelegten Terminen. Mehrere Fraktionen brachten Anträge ein, darunter die Prüfung einer Asyl-Bezahlkarte (CDU, SPD, FDP) und die Überprüfung des Betriebsmodells der BM.Cultura GmbH (AfD). Zudem wurde das finale Radverkehrskonzept vorgestellt, das den Radverkehrsanteil bis 2035 auf 25% steigern soll.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch, die gleichermaßen die energetische Zukunft, die wachsenden Bedürfnisse von Familien und die kulturelle Infrastruktur in den Blick nimmt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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