Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Altena ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 16.389 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 141 Tagesordnungspunkte, 26 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Altena finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung und Glasfaserausbau: In Altena war kommunalpolitisch einiges los. Die Sitzungen der letzten Monate drehten sich um Finanzen, Förderprojekte und die Zukunft der Stadt.
Die Etatberatungen für 2026 standen in fast allen Ausschüssen auf der Agenda. Der Jugendhilfeausschuss beriet über die Haushaltsansätze für Kinder, Jugend und Familienhilfe, während der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur die Budgets für Schulträgeraufgaben, Kultur und Sportförderung diskutierte. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr widmete sich dem Haushalt für Planen und Bauen, und der Ausschuss für Brand- und Bevölkerungsschutz beriet über die Mittel für Gefahrenabwehr und -vorbeugung. Ein wichtiger finanzieller Schritt: Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt Verbindlichkeiten der Stadt Altena in Höhe von 12.010.250,82 Euro aus einem Entschuldungsprogramm.
Die Entwicklung der Industriebrache Schwarzenstein im Rahmen des Förderprogramms Bau.Land.Partner+ wurde sowohl im Rat als auch im Ausschuss für Stadtentwicklung beraten. Ein Rahmenplan für die städtebauliche, gewerbliche Entwicklung des Areals soll beschlossen werden, und die Verwaltung wird beauftragt, weitere Fördermittel zu akquirieren. Gutachten zu Artenschutz, Standsicherheit einer Stützmauer und Verkehr wurden bereits erstellt. Die Fortführung der interkommunalen Zusammenarbeit „LenneSchiene“ wurde ebenfalls behandelt – dieses Projekt besteht seit 2009 und hat bereits Projekte wie die Lennepromenade und Lenneterrassen in Altena umgesetzt. Zukünftige Schwerpunkte liegen auf Klimafolgenanpassung, gemeinsamen Kriterien für Freiflächen-PV-Anlagen, Ausbau des Bahnverkehrs und Verknüpfung des Radverkehrs.
Die Wirtschaftspläne für 2026 der städtischen Betriebe wurden im Betriebsausschuss beraten. Für den Bäderbetrieb ist ein Wirtschaftsplan mit einem geplanten Jahresüberschuss von 1.000 Euro vorgesehen. Erstmals sind Mittel für den Wiederaufbau des seit einem Unwetter 2021 geschlossenen Frei- und Hallenbads Dahle im Plan enthalten, die voraussichtlich vollständig durch Fördermittel finanziert werden sollen. Für das Abwasserwerk und den Baubetriebshof liegen ebenfalls Wirtschaftsplanentwürfe vor. Gebühren wurden angepasst: Die Schmutzwassergebühr für Nicht-Ruhrverbandsmitglieder erhöht sich von 3,42 €/m³ auf 3,76 €/m³, die Niederschlagswassergebühr sinkt leicht von 1,13 €/m² auf 1,07 €/m². Auch die Gebührensatzung für die Abfallentsorgung und die Satzung für Straßenreinigung wurden geändert.
Im Jugendhilfeausschuss wurde der Trägerwechsel der Kindertageseinrichtungen Kita Dahle und Kita Evingsen vom Diakonischen Werk zur Diakonie Mark-Ruhr Kindertageseinrichtungen gGmbH behandelt. Der Ausschuss soll dem Wechsel zum 01.08.2026 zustimmen. Außerdem stand die Bedarfsfeststellung für das Kindergartenjahr 2026/2027 auf Grundlage des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) auf dem Programm. Das Kinderferienprogramm 2026 und eine Kinderferienfreizeit auf Juist wurden ebenfalls beraten.
Der Ausschuss für Brand- und Bevölkerungsschutz erhielt einen Sachstandsbericht zur Brandschutz- und Löschwasserbedarfsplanung. Das Unternehmen Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH wurde mit der Erstellung dieser Planung beauftragt. Ein Auftaktgespräch fand im November 2025 statt, und derzeit werden die benötigten Daten zusammengestellt und übermittelt. Ein weiterer Sachstandsbericht behandelte die Gerätehäuser in Evingsen und Rahmedetal.
Die Sitzungen zeigen eine Stadt, die sich intensiv mit ihrer finanziellen Zukunft, der Entwicklung von Brachflächen und der Infrastruktur für ihre Bürger beschäftigt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Altena (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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