Gemeindeverband in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Weser-Aue ist ein Gemeindeverband in Niedersachsen mit rund 14.588 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 6 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 33 Sitzungen, 570 Tagesordnungspunkte, 56 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Weser-Aue finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Weser-Aue ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Balge, Binnen, Liebenau, Marklohe, Pennigsehl, Wietzen.
Zwischen Windenergie, neuen Bebauungsplänen und der Sanierung von Straßen und Wegen: In der Samtgemeinde Weser-Aue standen in den letzten Monaten zahlreiche Bau- und Planungsthemen auf der Tagesordnung. Daneben wurden wichtige Weichen für die Kinderbetreuung und die Jugendarbeit gestellt.
Gleich mehrere Bebauungspläne wurden auf den Weg gebracht. Der Bauausschuss beschloss am 28. September die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 46 „Am Hafen III“ in Liebenau. Bereits im Juli hatte der Rat des Fleckens Liebenau den Bebauungsplan Nr. 42 „Am Hafen II“ mit Satzungsbeschluss verabschiedet. In Binnen wurden die Aufstellungsverfahren für die Bebauungspläne „Bergstraße“ und „Ehemaliger Kohlebunker“ beschlossen. Parallel dazu liefen Änderungsverfahren für die Flächennutzungspläne der ehemaligen Samtgemeinden Liebenau und Marklohe, die im Juni vom Samtgemeinderat final festgestellt wurden.
Die Unterhaltung der Infrastruktur war ein Dauerthema. Der Bauausschuss beschloss im September eine Teilsanierung des Heyer Weges auf etwa 650 Metern Länge, wobei die Samtgemeinde Kosten von rund 100.000 Euro trägt. In Marklohe wurden Renovierungsarbeiten am Sportfunktionsgebäude in Lemke sowie die Unterhaltung eines Wendehammers beraten. Die Gemeinde Pennigsehl befasste sich mit der Erneuerung eines Straßenschadens im Wiesenweg und der Seitenraumbefestigung „Übern Braken“. In Wietzen gab es zudem eine intensive Fragestunde zu Straßensanierungen, Wanderwegen und Problemen mit der Stromversorgung im Neubaugebiet Kuhtäkenweg/Wehhofer Weg.
Die Schaffung von Wohnraum wurde aktiv vorangetrieben. Der Rat in Marklohe stimmte im Juni der Entwicklung von Bauland im Bereich „Heidberg“ und einer verdichteten Wohnbebauung hinter dem REWE-Markt im Rahmen des „Bau-Turbos“ zu. Dabei wurden städtebauliche Verträge zur Sicherung von Stellplätzen und Bauverpflichtungen vereinbart. Auch der Flecken Liebenau beschloss eine eigene Richtlinie zum Umgang mit dem „Bau-Turbo“.
Für die Jüngsten gab es konkrete Beschlüsse: Der Sport-, Jugend- und Sozialausschuss stimmte im September einstimmig für den Anbau eines Mitarbeiterraumes an der Kita „Mullewapp“ in Binnen in Holzrahmenbauweise für etwa 50.000 Euro. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde ein neues Konzept für die Jugendpflege. Dieses sieht die Schaffung zweier Teilzeitstellen und neben dem Standort Liebenau einen festen Standort in Marklohe vor, wobei leerstehende Bestandsgebäude genutzt werden sollen.
Weitere Themen prägten die Sitzungen: Mehrere Gemeinden und der Samtgemeinderat beschäftigten sich mit der Städtebauförderung im Netzwerk „HeLiMaSt“ und der Fortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Der Bauausschuss beauftragte die Prüfung und Planung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden wie dem Hallenbad und den Schulen. Zudem lehnten der Samtgemeinderat und mehrere Gemeinderäte im Juni den geplanten „2+1“-Ausbau der Bundesstraße 214 zwischen Borstel und der B6 mit entsprechenden Stellungnahmen ab.
Die Sitzungen zeigen eine kommunalpolitische Agenda, die gleichermaßen auf die Entwicklung neuer Wohngebiete, die Instandhaltung der Infrastruktur und die Verbesserung der sozialen Angebote für Kinder und Jugendliche setzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Weser-Aue (Niedersachsen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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