Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Vreden ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 22.758 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 16 Sitzungen, 148 Tagesordnungspunkte, 32 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Vreden finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung und Wohnungsbau: In Vreden standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda. Von konkreten Bauprojekten über die Anpassung von Gebühren bis hin zur Zukunft der Schulplätze war einiges in Bewegung.
Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss hatte ein volles Programm: Gleich mehrere Bebauungspläne wurden vorangetrieben, darunter die Pläne für die „Nachverdichtung Bernhard-Letterhaus-Straße“ und die Änderung im Bereich „Hof Schulze-Wissing“. Konkret wurden auch zahlreiche Bauvorhaben behandelt, etwa die Errichtung von fünf Mehrfamilienhäusern am Erlenweg, zwei Mehrfamilienhäusern an der Ostendarper Straße und einem Gebäude mit sechs Wohneinheiten in der Wikbertstraße. Um solche Projekte zu beschleunigen, erarbeitete die Stadt außerdem Anwendungsleitlinien für das neue „Bau-Turbo“-Gesetz. Für die langfristige Entwicklung wurde eine Wohnbauflächenbedarfsprognose bis 2045 vorgelegt.
Die Finanzen waren ein Dauerbrenner. Der Haushaltsplanentwurf für 2026 wurde eingebracht und beraten; er sieht einen fiktiv ausgeglichenen Etat vor, wobei ein Fehlbetrag durch die Ausgleichsrücklage gedeckt werden soll. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten die Beschlüsse unter anderem Gebührenanpassungen: Die Schmutzwassergebühr soll auf 2,90 €/m³ und die Niederschlagswassergebühr auf 0,32 €/m² steigen. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer wurden neu festgelegt, wobei die Verwaltung aufgrund rechtlicher Unsicherheiten zu einheitlichen Sätzen riet.
Im Bildungsbereich ging es um die St. Felicitas-Schule: Der Rat befasste sich mit einer außergerichtlichen Einigung, die eine Aufnahmebegrenzung auf 213 Schülerinnen und Schüler vorsieht. Für die Offenen Ganztagsgrundschulen wurde die Elternbeitragssatzung an das neue Ganztagsförderungsgesetz angepasst. Im Sozialausschuss wurden 8.000 Euro Preisgeld der Auszeichnung „Familienkommune“ an lokale Projekte vergeben. Zudem sprachen sich die Gremien für die Unterstützung des Vereins Futterspender e.V. (700 Euro jährlich) und für die Erstattung von Materialkosten für die Umzäunung des Kunstrasenplatzes (maximal 5.500 Euro) an die Fußballvereine aus.
Auch an der Infrastruktur wird gearbeitet: Ein Ersatzneubau für die über 40 Jahre alte Holzbrücke „Alter Busbahnhof“ für Fuß- und Radverkehr wurde auf den Weg gebracht. Für die nachhaltige Wärmeversorgung des Schulzentrums wird die Nutzung von Biogas geprüft, was eine Änderung des Bebauungsplans „Solarpark Vreden“ erforderlich macht. Parallel startete die Stadt mit der Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung, die bis 2028 abgeschlossen sein muss.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen akutem Handlungsbedarf – etwa beim Wohnungsbau – und der Notwendigkeit langfristiger Planung in den Bereichen Finanzen, Bildung und Klimaschutz.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Vreden (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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