Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Vreden ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 22.758 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen neuen Wohnhäusern, einer Brücke für Radfahrer und der Zukunft der Ganztagsbetreuung: In Vreden wurde in den ersten Monaten des Jahres 2026 kommunalpolitisch viel beraten und entschieden.
Gleich mehrere konkrete Bauvorhaben standen auf der Agenda. Im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss wurde über die Errichtung neuer Wohnhäuser beraten, darunter zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils 4 Wohneinheiten an der Ostendarper Straße, ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten in der Wikbertstraße und ein Doppelhaus an der Zur Teufelsschlucht. Parallel wurden wichtige Planungsverfahren vorangetrieben: Für die „Nachverdichtung Bernhard-Letterhaus-Straße“ und die Änderung des Bebauungsplans „Hof Schulze-Wissing“ im Bereich des Dienstleistungszentrums Friedhof wurden die Abwägungsbeschlüsse gefasst. Ein Dauerthema war zudem das „Bau-Turbo“-Gesetz, zu dem die Stadt eigene Anwendungsleitlinien erarbeitet hat.
Auch bei der Infrastruktur gab es Bewegung. Ein wichtiges Projekt ist der Ersatzneubau der maroden Holzbrücke BW 504 „Alter Busbahnhof“ für den Fuß- und Radverkehr. Die über 40 Jahre alte Konstruktion soll durch eine dauerhaftere Stahlbrücke ersetzt werden. Im Rat wurde zudem über die Fortführung der Buslinie X80 „Baumwollexpress“ beraten. Für die Wirtschaftswege im Stadtgebiet ist eine umfangreiche Sanierung für 2026/2027 geplant, und der Bauhof soll eine neue Bankettfräse erhalten, um die Unterhaltung der 280 Kilometer Wege effizienter zu gestalten.
Mehrere Beschlüsse betrafen das gesellschaftliche Leben in Vreden. Der Bildungsausschuss befasste sich mit der Neufassung der Elternbeitragssatzung für Offene Ganztagsgrundschulen, die aufgrund des neuen Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) angepasst werden muss. Zudem wurde die Übernahme von Materialkosten in Höhe von maximal 5.500 Euro für die Instandsetzung der Umzäunung am Kunstrasenplatz durch die Fußballvereine FC Vreden 52 und SpVgg Vreden befürwortet. Im Sozialausschuss ging es um die Vergabe von 8.000 Euro Preisgeld der Auszeichnung „Familienkommune“ an lokale Projekte und um eine neue, vereinheitlichte Richtlinie für freiwillige Zuschüsse an soziale Vereine.
Im Finanzbereich wurden die Weichen für 2026 gestellt. Der Haupt- und Finanzausschuss und der Rat berieten über die Hebesatzsatzung und die Haushaltssatzung für das laufende Jahr. Ein wichtiger Schritt zur Modernisierung ist die Einführung eines einheitlichen digitalen Verfahrens für alle Förderanträge von Vereinen und Verbänden, die künftig ausschließlich über eine Online-Plattform der Stadt gestellt werden sollen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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