Gemeindeverband in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Stuhr ist ein Gemeindeverband in Niedersachsen mit rund 33.494 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von Kitaplätzen über Gewerbegebiete bis zur Bibliothek der Dinge: Die Gemeinde Stuhr hat in den letzten Monaten ein breites Themenspektrum behandelt. Die Ausschüsse und der Rat befassten sich mit konkreten Bauprojekten, der Zukunft der Energieversorgung und der Ausgestaltung sozialer Angebote.
Gleich mehrere Bauvorhaben standen auf der Agenda. Für die Erweiterung des Gewerbegebiets Brinkum Süd wurden im Februar und April die notwendigen planungsrechtlichen Schritte beraten, darunter die 46. Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungsplan 23/236. Ein weiteres Gewerbegebiet soll am Brunnenweg entstehen, wofür der Bebauungsplan Nr. 23/241 und eine Flächennutzungsplanänderung aufgestellt wurden. Zudem wurde die Errichtung von preisgedämpftem Wohnraum auf einer gemeindeeigenen Fläche an der Osterstraße thematisiert. Parallel liefen die Planungen für die Erweiterung der KGS Stuhr-Brinkum, für die im April unter anderem der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst wurde.
Der Ausschuss für Klima- und Naturschutz befasste sich mit zwei konkreten Projekten. Auf Antrag der Fraktion Besser wurde die Einleitung einer Machbarkeitsstudie für ein Pilotprojekt "Energiequartier Stuhr" beraten. Zudem ging es um Maßnahmen gegen die Versiegelung von Vorgärten. Die Vorlage beschrieb die negativen Auswirkungen von Schottergärten und setzt auf Information der Bürger für eine naturnahe Gestaltung. Ein weiteres zukunftsweisendes Angebot wurde im Rat diskutiert: Die Verwaltung soll prüfen, ob und wie eine „Bibliothek der Dinge“ in Stuhr eingerichtet werden kann.
Die Sicherung von Betreuungsplätzen war ein Schwerpunkt. Für das Kindergartenjahr 2026/27 wurde die Bildung von Krippen- und Kindergartengruppen behandelt, wobei auch die Einrichtung einer weiteren Integrationsgruppe aufgrund erhöhten Bedarfs thematisiert wurde. Ein großes Thema war die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung für Grundschüler. Das Konzept sieht vor, dass die Gemeinde die Schulen durch Personal für Mittagsbetreuung und AGs sowie durch verstärkte Sekretariate unterstützt. Zudem wurde das neue Integrationskonzept für Geflüchtete vorgestellt.
Im Bereich Verkehr wurden die Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen des Landkreises Diepholz in Stuhr für 2025 angehört. Außerdem lag die Auswertung einer Online-Befragung zum ÖPNV vor, die Wünsche der Bürger nach häufigeren Verbindungen und neuen Routen zeigte. Für die Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte wurde eine Gebührenanpassung aufgrund stark steigender Nebenkosten beraten, die zu einheitlichen Sätzen führen soll. Im Rat gab es personelle Veränderungen: Nach dem Sitzverlust eines Ratsmitglieds wurden Nachbesetzungen in Ausschüssen vorgenommen und ein stellvertretender Ortsbrandmeister zum Ehrenbeamten ernannt.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde im Wandel, die sowohl gewerbliche Entwicklung als auch soziale Infrastruktur und Klimathemen aktiv vorantreibt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Stuhr (Niedersachsen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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