Planungsregion in Niedersachsen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Landkreis Diepholz finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse standen weitreichende Entscheidungen zu Wahlkreisen, Umwelt‑ und Infrastrukturprojekten sowie zur Finanzierung von Bildung und öffentlicher Versorgung im Fokus. Besonders die Aufteilung der Wahlbereiche für die Kreiswahl 2026, die Neuberechnung der Abfallentgelte und das erneute Beteiligungsverfahren für Windenergie prägen die künftige Ausrichtung des Landkreises Diepholz.
Der Kreistag beschloss am 8. Dezember 2025 die Aufteilung des Landkreises in sechs Wahlbereiche nach Variante 6E – derselben Gliederung, die bereits bei der Wahl 2021 Anwendung fand. Die neue Einteilung berücksichtigt lokale Verhältnisse und regionale Verbundenheiten und bildet die Grundlage für die bevorstehende Kreiswahl.
Im Rahmen des Haushaltsplans 2026 wurde eine Durchschnittserhöhung von 25,5 % für die Abfallentgelte beschlossen. Das Grundentgelt steigt um 10,6 % auf 62,40 Euro, während die Kosten für die Bioabfalltonne unverändert bleiben. Die Anpassung reagiert auf gestiegene Verbraucherpreise und die erstmalige Erhebung einer CO₂‑Abgabe auf Abfallverbrennung.
Im Zuge der regionalen Raumordnung startete der Landkreis ein neues Beteiligungsverfahren zum Entwurf 2025 des Teilprogramms Windenergie. Nach einer ersten Abwägung soll das Planungsdokument überarbeitet und erneut ausgelegt werden, um die Ergebnisse der öffentlichen Stellungnahmen zu berücksichtigen und das Projekt weiter voranzutreiben.
Der Eigenbetrieb „Breitbandausbau Landkreis Diepholz“ erhielt im Wirtschaftsjahr 2026 eine Kreditaufnahme von 30 Millionen Euro für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes. Parallel bestätigte der Kreistag den Kooperationsvertrag für das Projekt „Energie(k)reise Mitte Niedersachsen“, das von der Klimaschutzagentur Mittelweser geleitet wird und im Rahmen des EU‑Förderprogramms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ finanziert wird.
Für das Jahr 2026 erhöht der Landkreis seine Finanzbeteiligung an den Kosten der Kindertagesbetreuung der kreisangehörigen Gemeinden von 1.200 € auf 1.500 € pro Kind. Gleichzeitig wird der Schullastenausgleich auf 100 % angehoben, sodass die Kreise künftig die gesamten sachlichen Kosten öffentlicher Schulen im Sekundarbereich I übernehmen.
Die Beschlüsse zeigen, dass Diepholz in den Bereichen Wahlorganisation, Umwelt, digitale Infrastruktur und soziale Leistungen maßgebliche Weichen für die kommenden Jahre stellt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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