Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Sinsheim ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 35.707 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 54 Sitzungen, 264 Tagesordnungspunkte, 107 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Sinsheim finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von neuen Kitas über Windkraft bis zur Sanierung der Hauptstraße: In Sinsheim standen in den ersten Monaten des Jahres zahlreiche Bau- und Infrastrukturprojekte auf der Agenda. Die Gremien berieten außerdem über Preisanpassungen bei städtischen Einrichtungen und die Zukunft der Spielplätze.
Ein zentrales Thema war der dringend benötigte Ausbau der Kinderbetreuung. Für den Neubau des Kindergartens Wiesental am ehemaligen Standort Elsenzhalle liegen konkrete Pläne vor: Ein Holzmodulbau mit fünf Gruppen (drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen) soll bis September 2027 entstehen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 7,5 Millionen Euro. Parallel dazu wurden Nachträge und die Schlussrechnung für den Neubau des Kindergartens in Dühren behandelt. Im Bildungsbereich schreitet auch die Generalsanierung der Wingertsbergschule in Reihen voran, ebenso wie der Umbau der Kraichgau-Realschule.
Ein Mammutprojekt ist die Sanierung der Hauptstraße L 533. Hier ging es um die Vergabe von Aufträgen für Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten – inklusive des parallel geplanten Glasfaserausbaus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf erneuerbaren Energien: Der Gemeinderat beriet über die Verpachtung städtischer Grundstücke auf der Gemarkung Reihen für die Errichtung von Windkraftanlagen. Zudem wurde der vorhabenbezogene Bebauungsplan für eine Photovoltaik-Anlage auf der „Fohlenweide“ weiter vorangetrieben.
Die Vermarktung der Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser im Baugebiet „Bründel“ in Dühren wurde vorbereitet. Für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum wurde eine Grundsatzentscheidung zur Videoüberwachung im Bahnhofsumfeld getroffen. Zudem standen Verkehrsthemen auf dem Programm: Geplant sind ein zusätzlicher Fußgängerweg zwischen Kaiser- und Burggrafenstraße sowie die Neugestaltung des Umfelds der Schule am Giebel, inklusive eines neuen Parkplatzes.
Für die Bürgerinnen und Bürger könnten sich einige Nutzungsentgelte ändern. Beraten wurden die Einführung einer neuen Gebühren- und Benutzungsordnung für die Stadtbibliothek ab Juli 2026, eine Gebührenanhebung der städtischen Musikschule ab Oktober 2026 sowie eine Erhöhung der Eintrittspreise für das Freibad ab der Saison 2026.
Die Ortschaftsräte waren in eigene Entscheidungen eingebunden. So nahm der Gemeinderat die Beschlüsse der Ortschaftsräte zur geplanten Spielplatzkonzeption zur Kenntnis, bei der es um mögliche Stilllegungen wenig genutzter Plätze zur Kosteneinsparung geht. In den Ortsteilen selbst wurden zudem viele lokale Themen behandelt – von Friedhofsgestaltung und Hallenvermietungen bis zur Vorbereitung der jährlichen Putzaktionen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch: Während große Investitionen in Bildung, Betreuung und Infrastruktur geplant werden, stehen gleichzeitig Entscheidungen über die Finanzierung und die Zukunft kleinerer Einrichtungen wie Spielplätze an.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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