Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Rottweil ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 24.984 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 19 Sitzungen, 120 Tagesordnungspunkte, 13 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Rottweil finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der Planung neuer Wohngebiete, der Umsetzung der Landesgartenschau und kontroversen Debatten über Platzbenennungen und Solarparks – in Rottweil war in den letzten Monaten kommunalpolitisch einiges in Bewegung.
Der Gemeinderat hat die Weichen für neues Wohnen gestellt: Für das Baugebiet „Alte Straße“ in Neukirch wurden im März einstimmig die Vergaberichtlinien und der Verkaufspreis für zwei Grundstücke festgelegt. Parallel liefen die Vorbereitungen für die „Hirschäcker 2. Erweiterung“ in Feckenhausen. Im Mai beschloss der Gemeinderat auch hier die Richtlinien und eröffnete das Bewerbungsverfahren für zwei weitere Baugrundstücke. Ein neues „Wohngebiet Berland“ soll entstehen: Der Rat stimmte im März mit 22 zu 1 Stimmen für die frühzeitige Bürgerbeteiligung.
Das Großprojekt schreitet voran: Nach einem einstimmigen Beschluss im Umweltausschuss im Februar billigte der Gemeinderat im Mai den Bebauungsplan für das ehemalige ENRW-Gelände, ein Kernbereich der Gartenschau. Bereits im November 2025 war der Bebauungsplan für die Landesgartenschaubrücke einstimmig beschlossen worden. Zudem wurden im Januar die finanziellen Mittel für 2026 an die Landesgartenschau-Gesellschaft übertragen und deren Wirtschaftsplan zur Kenntnis genommen.
Die Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen sorgte für unterschiedliche Abstimmungsergebnisse. Während der Bebauungsplan für eine Anlage am „Oberen Weiher“ im Mai mit 9 zu 0 Stimmen (bei 4 Enthaltungen) auf den Weg gebracht wurde, war die Vorlage für das „Berner Feld“ mit 7 Ja- zu 5 Nein-Stimmen deutlich knapper. Schon im November 2025 hatte der Beschluss für eine PV-Anlage am „Haslerhof“ mit 13 zu 8 Stimmen eine kontroverse Debatte widergespiegelt.
Ein Thema polarisierte über mehrere Sitzungen hinweg: die Benennung des Friedrichsplatzes. Nachdem ein Antrag zur Umbenennung in „Rindermarkt“ im März zurückgezogen worden war, brachte die Fraktion SPD+FFR einen neuen Antrag ein. Dieser sah die Widmung des Platzes an Kaiser Friedrich II. von Staufen vor. Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag im März mit einer Mehrheit von 12 zu 9 Stimmen (bei 3 Enthaltungen). Parallel wurde die Neugestaltung des Platzes vorangetrieben.
Im Verkehrsbereich beschloss der Umweltausschuss im Mai mehrheitlich die Anbindung eines Radwegs zum „oberen Bohrhaus“. Die Einführung einer Entgeltordnung für städtische Sportanlagen wurde im März mit 10 zu 4 Stimmen beschlossen. Für mehr Spielqualität sorgt der einstimmige Beschluss zur Neugestaltung des Spielplatzes Dornental im März. Auch die Parkraumbewirtschaftung und die Gebühren für die Ganztagsbetreuung von Schulkindern standen zur Beratung an.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine Stadt im Umbruch, die zwischen Wohnraumschaffung, Energieprojekten und der Identitätsfrage um ihren zentralen Platz agiert.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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