Gemeindeverband in Rheinland-Pfalz
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Remagen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
.In den letzten Monaten hat der Stadtrat von Remagen zentrale Weichen für die Stadtentwicklung gestellt: Die Modernisierungs‑ und Förderrichtlinie für private Gebäude wurde beschlossen, das Einzelhandels‑ und Gewerbegebiet am Goethestraße neu strukturiert, die Grundschule Kripp wird umgebaut und das städtische Freizeitbad soll umfassend saniert werden.
Im Rahmen der Städtebauförderung und des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) hat der Stadtrat die Modernisierungsrichtlinie verabschiedet. Sie regelt die finanzielle Unterstützung privater Modernisierungs‑ und Instandsetzungsmaßnahmen. Ab 2026 stellt die Stadt Remagen dafür jährlich bis zu 50.000 EUR als Eigenanteil bereit. Der Rat hat die ergänzte Richtlinie erlassen und wird sie dem Amt für Dorf‑ und Stadterneuerung (ADD) zur Genehmigung vorlegen.
Der Bebauungsplan für die Goethestraße wurde neu aufgestellt. Der Stadtrat beschloss den Aufstellungsbeschluss inklusive Vorlage, Antrag zur VEP‑Änderung, Grundriss, Ansicht und landespflegerischem Fachbeitrag. Gleichzeitig beantragte die Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co.KG eine Erweiterung der Verkaufsfläche von rund 900 m² auf 1.215 m². Das Vorhaben sieht eine nördliche Erweiterung im Überschwemmungsgebiet des Rheins, Dachbegrünung und Nachverdichtung von Gehölzflächen als Kompensationsmaßnahmen vor.
Im Stadtrat wurde die Grundschule Kripp zum Umbau und zur Erweiterung beschlossen. Der entsprechende Punkt (Ö 5) führte zur Vergabe des Planungsauftrags an ein externes Planungsbüro. Damit soll die schulische Infrastruktur modernisiert und an aktuelle Bildungsanforderungen angepasst werden – konkrete Kosten wurden im Protokoll nicht genannt.
Der Bau‑, Verkehrs‑ und Umweltausschuss stellte am 9. Dezember 2025 die erste Planung zur Sanierung des Freizeitbades vor. Architekt Julian Behrens von der ava Anderhalten Architekten GmbH präsentierte das Konzept, das als Grundlage für die weitere Entscheidungsfindung dient. Die Sanierung soll das Bad langfristig nutzbarer machen und den Besucherkomfort erhöhen; ein Kostenrahmen wurde bislang nicht veröffentlicht.
Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass Remagen sowohl in die Modernisierung bestehender Bausubstanz als auch in die Neugestaltung zentraler Quartiere investiert – ein klares Signal für nachhaltige Stadtentwicklung und lebenswerte Infrastruktur.
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