Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Reken ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 15.092 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 9 Sitzungen, 90 Tagesordnungspunkte, 21 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Reken finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Schaffung neuen Wohnraums über Investitionen in Schulen bis hin zu neuen Gebührenregelungen: Die Rekener Gremien hatten in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen im Überblick.
Gleich mehrere Bauvorhaben beschäftigten Planungsausschuss und Gemeinderat. Ein Schwerpunkt lag auf der Schaffung von Wohnraum: So wurde die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 "Velener Straße III" eingeleitet, der Platz für etwa 42 neue Grundstücke in Groß Reken schaffen soll. Parallel dazu wurde die 81. Änderung des Flächennutzungsplans für dasselbe Gebiet auf den Weg gebracht. Auch die 85. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich "Groß Reken West" zielt auf die Erweiterung von Wohnbauflächen ab. Konkret vorangeschritten sind zudem die Planungen für einen Lebensmitteldiscountmarkt auf dem ehemaligen Festplatz in Maria Veen (Bebauungsplan Nr. 202 "Landsbergstraße").
Die Zukunft der Rekener Schulen stand im Fokus: Der Schulausschuss befasste sich mit den Anmeldezahlen für Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen. Konkrete Investitionen sind geplant: Aus Mitteln des NRW-Infrastrukturplans sollen vier Projekte umgesetzt werden, darunter die Sanierung des Verwaltungstrakts der Antoniusschule, neue Schulmöbel für die Sekundarschule sowie die Sanierung ihrer naturwissenschaftlichen Räume. Zudem wurde über die Einführung einer jährlichen pauschalen Nutzungsgebühr für die Früh- und Übermittagsbetreuung an Grundschulen beraten.
Mehrere finanz- und ordnungspolitische Entscheidungen wurden getroffen oder vorbereitet. Der Gemeinderat verabschiedete im Dezember die Haushaltssatzung für 2026. Zudem wurde die Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte von 15 auf 20 Prozent erhöht. Eine Anpassung der Abfallgebührensatzung wurde beraten, die auch die probeweise Aufstellung von 30 Laubcontainern im Gemeindegebiet vorsieht. Darüber hinaus wurden die Hauptsatzung und die Geschäftsordnung für Rat und Ausschüsse überarbeitet.
Auch langfristige Projekte wurden angestoßen. Für mehr Hochwasserschutz soll im Gebiet "Kapellenweg/Hestern" ein weiteres Regenrückhaltebecken entstehen, wofür eine Bebauungsplanänderung eingeleitet wurde. Die Gemeinde beabsichtigt zudem, sich um Bundesförderung für die Sanierung kommunaler Sportstätten und Schwimmbäder zu bewerben. Ein weiteres Zukunftsthema ist die kommunale Wärmeplanung, deren Konzepterarbeitung im Planungsausschuss vorgestellt wurde.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde in Bewegung, die sowohl akuten Bedarf – etwa bei Wohnraum und Schulausstattung – adressiert als auch langfristige Weichen in den Bereichen Klimaanpassung und Infrastruktur stellt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Reken (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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