Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Reken ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 15.092 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 7 Sitzungen, 70 Tagesordnungspunkte, 14 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Reken finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Wärmeplanung bis zum Windelberatungsangebot: Die Rekener Gremien haben in den letzten Monaten ein breites Themenspektrum behandelt. Besonders im Fokus standen die Schaffung von neuem Wohnraum und die Modernisierung der Bildungsinfrastruktur.
Gleich mehrere Baugebiete sind in der Planung: Für den neuen Bebauungsplan Nr. 149 "Velener Straße III" in Groß Reken wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst. Das Ziel: etwa 42 neue Wohnbaugrundstücke schaffen. Parallel laufen die Verfahren für die 81. Änderung des Flächennutzungsplans im selben Bereich und die 85. Änderung in "Groß Reken West", die ebenfalls neue Wohnbauflächen ausweisen sollen. Zudem wurde die Erweiterung des ALDI-Marktes an der Dorstener Straße vorangetrieben. Sowohl die 82. Änderung des Flächennutzungsplans als auch die 25. Änderung des Bebauungsplans "Telgerkamp" zielen darauf ab, die Verkaufsfläche um 199 m² auf insgesamt 1.199 m² zu vergrößern.
Ein großes Projekt für den Ortsteil Maria Veen ist die geplante Ansiedlung eines Lebensmitteldiscountmarktes auf dem ehemaligen Festplatz an der Landsbergstraße. Die dafür notwendige 80. Änderung des Flächennutzungsplans, die ein Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel vorsieht, wurde im Oktober 2025 beraten. Die konkrete 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 202 "Landsbergstraße" durchlief im Januar 2026 erneut das Beteiligungsverfahren für Behörden und die Öffentlichkeit, nachdem der Kreis Borken Bedenken geäußert hatte.
Die Bildungsinfrastruktur steht vor Investitionen: Aus Mitteln des NRW-Infrastrukturplans 2025-2036 sind vier konkrete Projekte vorgesehen. Dazu gehören die Sanierung des Verwaltungstrakts der Antoniusschule, neue Schulmöbel für die Sekundarschule Hohe Mark, die Sanierung ihrer naturwissenschaftlichen Räume sowie die Bereitstellung von Schulcontainern. Parallel wurden die Anmeldezahlen für Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen zum Schuljahr 2026/27 zur Kenntnis genommen, um den Raumbedarf zu planen. Zudem wurde über die Einführung einer jährlichen pauschalen Nutzungsgebühr für die Früh- und Übermittagsbetreuung an Grundschulen beraten.
Mehrere finanz- und verwaltungstechnische Anpassungen wurden auf den Weg gebracht. Dazu zählt die Erhöhung der Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte in Spielhallen von 15 auf 20 Prozent. Auch die Abfallgebühren sollen steigen, unter anderem zur Finanzierung einer zweijährigen Testphase mit 30 Laubcontainern im Gemeindegebiet. Zudem wurden nach der Kommunalwahl die Hauptsatzung und die Geschäftsordnung für Rat und Ausschüsse überarbeitet.
Neben diesen Schwerpunkten befassten sich die Gremien auch mit der kommunalen Wärmeplanung, einem Förderantrag für die Sanierung von Sportstätten und der Einführung eines Beratungsangebots für Stoffwindeln.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Reken (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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