Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Raesfeld ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 11.574 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 14 Sitzungen, 100 Tagesordnungspunkte, 34 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Raesfeld finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Brückenneubau, Kita-Erweiterung und steigenden Abfallgebühren: In Raesfeld standen in den letzten Monaten zahlreiche Bauprojekte und grundlegende Weichenstellungen auf der kommunalpolitischen Agenda.
Gleich mehrere Bebauungspläne wurden beraten und auf den Weg gebracht. Konkret ging es um die Pläne ER 23 (Wehme/Schermbecker Straße), ER 19 (Holten/Heideweg) in einer Erweiterung, RA 27 (Hüningsbreede) in einer Teiländerung sowie ER 24 (Ekhornsloh). Die Beratungen umfassten auch die Auswertung von Anliegerversammlungen, wie etwa beim Plan ER 23, wo zwei Änderungswünsche der Bürger berücksichtigt wurden.
Das Schloss Raesfeld bleibt ein zentraler Investitionsschwerpunkt. Der Schlossausschuss beschloss einstimmig (12:0 Stimmen) den Neubau der baufälligen Brücke "Am Burgesch" und wählte dabei eine von drei Geländervarianten aus. Parallel laufen die Sanierung des Saalgeschosses und die Erneuerung der maroden Abwasserhebeanlage für geschätzte 80.000 Euro. Ein Kunstprojekt soll zudem die Schlossanlage bereichern: Die Skulptur „Kunststofftransformation“ wird für mindestens ein Jahr am Schlossteich aufgestellt.
Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte im Teilabschnitt "Kirche Süd" schreitet voran. Nach der Zustimmung zur Ausführungsplanung im Dezember wurde im Februar über die Auswahl konkreter Ersatzbäume beraten. Weitere Maßnahmen sind ein fußläufiger Übergang mit Fahrradständern an der Silvesterstraße und die Umgestaltung der problembehafteten Steinstraße. Im Verkehr wurden Anträge zur Verbesserung der Sicherheit an der Sage-Müller-Straße und für Tempo 30 auf der Schermbecker Straße behandelt.
Der Haushalt für 2026 wurde beraten und beschlossen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutete dies steigende Kosten: Die Abfallgebühren steigen im Schnitt um etwa 13 Prozent, die Schmutzwassergebühr auf 2,12 €/m³ und die Straßenreinigungsgebühr auf 1,33 € pro Meter Grundstücksseite. In die Zukunft gerichtet sind die Planungen für die kommunale Wärmeplanung und die Erweiterung der Kläranlage Raesfeld, deren konkrete Planung im April vorgestellt wurde.
Für die jüngsten Einwohner wird gebaut: Der Neubau der Kindertageseinrichtung "Holzwurm" wurde zur Ausschreibung freigegeben. Für die Erweiterung der KiTa St. Michael wurde die Fällung von zwei Bäumen beantragt. Zudem befassten sich die Gremien mit der temporären Aufstellung einer Pumptrackanlage und dem Kauf eines gebrauchten Mannschaftstransporters für die Jugendfeuerwehr. Der TSV Raesfeld kann auf eine umfassende Sanierung seiner Sportanlage hoffen, für die eine Förderprojektskizze beim Bund eingereicht werden soll.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine Gemeinde, die parallel an der Sanierung des historischen Erbes, der Modernisierung der Infrastruktur und der Schaffung neuer Wohn- und Lebensqualität arbeitet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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