Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Raesfeld ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 11.574 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 12 Sitzungen, 103 Tagesordnungspunkte, 24 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Raesfeld finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Vereidigung des neuen Bürgermeisters bis zur Planung neuer Radstrecken: In Raesfeld standen in den letzten Monaten wichtige Weichenstellungen für die Zukunft an. Die Gremien berieten über die Neugestaltung der Ortsmitte, den Ausbau von Sportstätten und die Entwicklung neuer Wohngebiete.
Gleich mehrere Bebauungspläne wurden vorangetrieben, um neuen Wohnraum zu schaffen. Der Rat beriet über die Pläne ER 24 (Ekhornsloh), ER 19 (Holten/Heideweg) und RA 27 (Hüningsbreede). Für das Gebiet Wehme/Schermbecker Straße (ER 23) wurden die Ergebnisse einer Anliegerversammlung behandelt, bei der zwei Änderungswünsche der Anlieger berücksichtigt wurden. Zudem befasste sich der Planungsausschuss mit den Auswirkungen eines neuen Bundesgesetzes zur Beschleunigung des Wohnungsbaus.
Ein Schwerpunkt lag auf der Sanierung und Neugestaltung von Straßen und Wegen. Für die problembehaftete Steinstraße soll ein Ingenieurbüro Planungsvarianten zur Behebung von Wurzel- und Entwässerungsschäden erarbeiten. Die Wirtschaftswege Büskerhook, Bakeldrift, Torfwiese und Wacholderheide stehen 2026 zur Sanierung an. Ein zentrales Projekt ist der Neubau der baufälligen Brücke „Am Burgesch“. Der Schlossausschuss wählte eine von drei Geländervarianten aus und plante den Baubeginn für Mai 2026.
Die Aufwertung des öffentlichen Raums war ein Dauerthema. Der Teilabschnitt „Kirche Süd“ in der Raesfelder Ortsmitte wird neu gestaltet; im Februar stand die konkrete Auswahl von Ersatzbäumen an. In Erle soll ein neuer Dorfplatz mit drei Bäumen entstehen. Der Bauausschuss beschloss zudem Pflegemaßnahmen: Platanen am Südring werden zurückgeschnitten und vor dem Rewe-Markt sollen Pflanzbeete angelegt werden, um Stolpergefahren zu beseitigen. Mehrere Anträge auf Baumfällungen – etwa für die Erweiterung der Kita St. Michael oder wegen Pilzbefall – wurden beraten.
Das Schloss Raesfeld bleibt ein zentraler Entwicklungsort. Neben einem Sachstandsbericht zur Sanierung des Saalgeschosses wurde die Erneuerung der maroden Abwasserhebeanlage für etwa 80.000 Euro geplant. Das „Tiergartenprojekt“ zielt darauf ab, einen 750 Meter langen Weg mit interaktiven Elementen für Kinder aufzuwerten. Zudem soll die Skulptur „Kunststofftransformation“ für mindestens ein Jahr am Schlossteich aufgestellt werden.
Die Beratung des Haushalts 2026 und die Anpassung von Gebühren zogen sich durch mehrere Sitzungen. Der Jahresabschluss 2024 wies einen Überschuss von rund 600.000 Euro aus. Für 2026 wurden unter anderem Erhöhungen der Abfallgebühren (im Schnitt ca. 13%), der Straßenreinigungsgebühr (auf 1,33 Euro pro Meter) sowie der Schmutzwassergebühr beraten.
Weitere Themen bewegten die Gremien: Der Rat befasste sich mit einem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD für eine temporäre Pumptrackanlage und mit Bürgeranregungen für feuerwerksfreie Zonen. Für die Sanierung der Sportanlage des TSV Raesfeld soll eine Förderprojektskizze beim Bund eingereicht werden. Zudem wurde die kommunale Wärmeplanung vorangetrieben, mit Machbarkeitsstudien für die Wärmenetze „Schloss“ und „Neubaugebiet Stockbreede“.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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