Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Poing ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 16.042 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen Frühjahr und Herbst 2026 stand in Poing einiges auf dem kommunalpolitischen Programm: Von der Sanierung der Römerstraße über die Planung neuer Wohngebiete bis hin zu konkreten Beschlüssen für die Schulen und den Klimaschutz.
Die Planung für das neue Wohngebiet W 8 im Baugebiet „Am Bergfeld“ schreitet voran. Im Januar begannen die bauvorbereitenden Arbeiten mit dem Abtrag des Oberbodens. Für die notwendige Neuordnung der Grundstücke wurde im März die amtliche Umlegung eingeleitet. Zudem stimmte der Bauausschuss im Januar einstimmig dem Entwurf für die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 54.1 für ein Gewerbegebiet nördlich der Gruber Straße zu, der nun in die förmliche Beteiligung geht. Ein konkretes Bauprojekt ist eine geplante Wohnanlage mit 223 Wohneinheiten am Hanselbrunn, zu der im Bauausschuss über die erforderliche Anzahl barrierefreier Stellplätze beraten wurde.
Ein zentrales Projekt ist die Sanierung der Römerstraße. Der Gemeinderat billigte im März die Entwurfsplanung, die die Straße nicht nur erneuert, sondern sie zwischen Wittelsbacherstraße und Bahnhofstraße als Fahrradzone gestaltet. Die Kosten für die Baumaßnahme werden auf rund 1,9 Millionen Euro beziffert. Zudem wurde die Planung für eine dauerhafte Fußgängerampel in der Neufarner Straße vorgestellt, deren Gesamtkosten auf etwa 76.000 Euro geschätzt werden.
Die Mittagsversorgung und -betreuung an den drei Poinger Grundschulen durch die Kolpingfamilie Poing e.V. wurde finanziell abgerechnet und für das kommende Schuljahr vorbereitet. Für die Digitalisierung der Essensbestellung beantragte der Träger einen einmaligen Zuschuss von 15.732,99 Euro für ein neues Bestellsystem. Um den verpflichtenden Schwimmunterricht zu erleichtern, wurde die Beförderung der Grundschulklassen zum Poinger Schwimmbad per Bus organisiert; die Kosten dafür belaufen sich von Februar bis Juli 2026 auf 5.173,45 Euro.
Die kommunale Wärmeplanung, ein gesetzlich vorgeschriebenes Instrument für die klimafreundliche Wärmeversorgung, ist in Poing in Arbeit. Die Bestandsaufnahme wurde abgeschlossen, der Abschlussbericht wird für Juli 2026 erwartet. Um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern, beschloss der Gemeinderat im März eine Änderung der Förderrichtlinie: Der Kauf von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden wird nun mit 10 Prozent der Kosten, maximal 2.000 Euro, bezuschusst. Für dieses Programm stehen 52.000 Euro zur Verfügung.
Nach der Kommunalwahl konstituierte sich der neue Gemeinderat im Mai. Dabei wurden die Ausschüsse besetzt, ein zweiter und ein dritter Bürgermeister gewählt sowie Jugend- und Seniorensprecher benannt. Ein Blick auf die Finanzen zeigt eine angespannte Lage: Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer lagen im ersten Quartal 2026 mit rund 13,5 Millionen Euro deutlich unter dem Planansatz von 24,2 Millionen Euro – eine Abweichung von über 10,6 Millionen Euro.
Die Sitzungen der ersten Hälfte des Jahres 2026 zeichnen das Bild einer aktiven Gemeinde, die sowohl an der langfristigen Entwicklung neuer Wohngebiete arbeitet als auch konkrete Projekte für Verkehr, Bildung und Klimaschutz vorantreibt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Poing (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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