Gemeindeverband in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Oldenburg in Holstein ist ein Gemeindeverband in Schleswig-Holstein mit rund 9.881 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 8 Sitzungen, 121 Tagesordnungspunkte, 2 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Oldenburg in Holstein finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Sanierung maroder Kanäle bis zur Planung eines neuen Grundschulcampus: Die Stadt Oldenburg in Holstein hat in den letzten Monaten zahlreiche wichtige Projekte beraten und beschlossen. Die Sitzungsdaten zeigen ein breites Spektrum von Infrastrukturinvestitionen, Klimaschutz und Stadtentwicklung.
Ein Schwerpunkt lag auf der Sanierung der städtischen Infrastruktur. Der Ausschuss für Umwelt und Bauwesen beschloss im Januar das Bauprogramm für die Kanalsanierung in der Platanenallee und Hoheluftstraße aufgrund von Undichtigkeiten und Ablagerungen. Ein weiteres Großprojekt ist die Sanierung des Pumpwerks Milchdamm und die Erneuerung der Druckrohrleitung, für die Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro veranschlagt sind und ein Baubeginn im Mai 2026 geplant ist. Auch der Vollausbau der Liliencronstraße – aufgrund des desolaten Zustands von Kanälen, Gehwegen und Fahrbahn – wurde in mehreren Sitzungen beraten und das Bauprogramm beschlossen. Für den Ausbau der Straße Am Voßberg (2. Bauabschnitt) und der Burgtorstraße wurden ebenfalls Bauprogramme zur Erhebung von Beiträgen beschlossen.
Die Stadt plant einen europaweiten Wettbewerb für die „Neue Mitte zwischen Pumpenplatz und Wall“ im Rahmen der Städtebauförderung. Die Auslobungsunterlagen wurden in mehreren Sitzungen beraten. Ein weiterer Schritt für die Zukunft ist die Beschlussfassung über die Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für Oldenburg, das Maßnahmen zur Treibhausgas-Minderung aufzeigen soll. Zudem wurde der kommunale Wärme- und Kälteplan beschlossen, um die Netto-Treibhausgasneutralität bis 2040 zu erreichen. Für die Erweiterung der Markthalle soll eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 64 aufgestellt werden.
Ein langfristiges Projekt ist die Planung eines neuen Grundschulcampus, der die Integration einer Förderschule beinhaltet. Verschiedene Varianten und deren Kostenrahmen wurden diskutiert. Konkreter ist die Herrichtung des Kükenstallgebäudes für die Offene Ganztagsschule der Grundschule am Wasserquell mit einem Budget von 300.000 Euro und geplanter Nutzung ab Sommer 2026. Die Stadt nahm auch eine Spende der Ulbrich Stiftung in Höhe von 14.577,72 Euro für 20 iPads zur Steigerung der digitalen Kompetenzen von lernbeeinträchtigten Jugendlichen an.
Der Haushalt 2026 mit seinen Ergebnis-, Finanz- und Stellenplänen sowie die Wirtschaftspläne der städtischen Gesellschaften (KulTour, Wallmuseum, Stadtwerke) wurden in mehreren Ausschüssen beraten und in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Ein wichtiger Verwaltungsakt war die Verschmelzung der Stadtwerke Oldenburg in Holstein Media GmbH auf die Stadtwerke Oldenburg in Holstein GmbH mit Rückwirkung zum 1. Januar 2026, um Verwaltungs- und Folgekosten zu reduzieren. Der Neuabschluss des Vertrages über die Abnahme und Reinigung von Schmutzwasser mit dem Zweckverband Ostholstein wurde beraten; dieser Vertrag mit 20 Jahren Laufzeit wird voraussichtlich Auswirkungen auf den Abwasserpreis haben.
Die Sitzungsdaten zeigen eine Stadt, die gleichzeitig marode Infrastruktur erneuert, Zukunftskonzepte für Klima und Stadtentwicklung entwickelt und sich um die Bildung der nächsten Generation kümmert.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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