Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Maxhütte-Haidhof ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 12.027 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Zwischen Neubauten, Sanierungen und einem Wechsel an der Spitze: In Maxhütte-Haidhof standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda.
Mit der konstituierenden Sitzung am 7. Mai begann die neue Wahlperiode 2026/2032. Der Stadtrat stimmte einstimmig dafür, neben einem Zweiten auch einen Dritten Bürgermeister zu wählen. In geheimer Wahl wurden Matthias Meier (JU) zum Zweiten und Matthias Huber (UWM) zum Dritten Bürgermeister gewählt und vereidigt. Zuvor hatte der Stadtrat einstimmig der Mandatsniederlegung von Franz Brunner zugestimmt. Die Fraktionen benannten ihre Vorsitzenden, und Erster Bürgermeister Rudolf Seidl wurde erneut zum Standesbeamten für Eheschließungen bestellt.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden beraten und beschlossen. Einstimmig genehmigte der Stadtrat im April den Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus mit fünf Garagen in der Regenstaufer Straße 7 in Ponholz. Kontroverser mit 11 zu 10 Stimmen wurde dagegen über ein Mehrfamilienhaus mit zehn Parteien in der Knappenstraße 1 entschieden – hier erteilte der Stadtrat mehrheitlich die erforderliche Zustimmung. Für die Erschließung von fünf weiteren Bauparzellen am Josefiweg in Meßnerskreith beschloss der Stadtrat mit 19 zu 1 Stimmen den Ausbau der Anliegerstraße, auch wenn diese an der engsten Stelle nur 4,3 Meter breit sein wird.
Ein weiteres Bauprojekt betrifft den Aldi-Markt in der Nordgaustraße. Für die Errichtung eines Getränkemarktes muss der Bebauungsplan geändert werden, da die Fläche bisher für Stellplätze vorgesehen war. Der Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss und später der Stadtrat stimmten jeweils einstimmig der 5. Änderung des Bebauungsplans „Sondergebiet Einkaufszentrum Am Stadtpark“ im vereinfachten Verfahren zu.
Die Stadt treibt die Energieoptimierung voran: Für die Zusammenlegung der Stromhausanschlüsse von Rathaus und Mittelschule vergab der Stadtrat im Februar einstimmig die Elektroarbeiten an eine lokale Firma für rund 100.750 Euro. Ein 80-KW-Batteriespeicher soll künftig Überschüsse aus dem Blockheizkraftwerk für den Eigenverbrauch speichern. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden Investitionen in die Infrastruktur des Bauhofs. Die Tiefbauarbeiten (ca. 100.000 Euro) und die Elektroarbeiten (ca. 92.800 Euro) wurden an Firmen aus Burglengenfeld und Amberg vergeben.
Der Stadtrat bewilligte mehrere finanzielle Unterstützungen. Dazu gehörten ein Investitionszuschuss von etwa 23.000 Euro für die Dachsanierung der Wallfahrtskirche Mater Dolorosa in Kappl und die Übernahme einer Ausfallbürgschaft sowie ein Zuschuss für eine neue Photovoltaikanlage des ATSV Pirkensee-Ponholz. Einstimmig beschlossen wurden außerdem die Erhöhung der Fundtierpauschale für das Tierheim Schwandorf auf 1,50 Euro pro Einwohner ab 2026 und eine Erhöhung des Zuschusses für die Volkshochschule im Städtedreieck.
Die Sitzungen markierten den Übergang in eine neue politische Periode und legten den Grundstein für Projekte in den Bereichen Wohnraum, Einzelhandel und nachhaltiger Stadtentwicklung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Maxhütte-Haidhof (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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