Kommune in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Lindenberg i.Allgäu ist eine Kommune in Bayern mit rund 11.585 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 14 Sitzungen, 108 Tagesordnungspunkte, 9 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Lindenberg i.Allgäu finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen der konstituierenden Sitzung im Mai und zahlreichen Beschlüssen zu Kitaplätzen, Mobilität und Stadtentwicklung: Der Lindenberger Stadtrat hatte in der ersten Hälfte des Jahres 2026 ein volles Programm.
Nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2026 konstituierte sich der neue Stadtrat. Peter Stahl wurde als Erster Bürgermeister vereidigt, die Fraktionen benannten ihre Sprecher und die Ausschüsse wurden besetzt. Zudem richtete der Stadtrat neue Gremien ein: einen Gesundheitsbeirat und ein Energieteam, das künftig bei Energiefragen beraten soll. Für die Nutzung des digitalen Ratsinformationssystems erhalten die ehrenamtlichen Mitglieder eine einmalige Pauschale von 500 Euro.
Gleich mehrere Beschlüsse zielten auf den Ausbau der Betreuungsangebote. Der Stadtrat erkannte bis zu 15 weitere Hortplätze als bedarfsnotwendig an, sodass künftig insgesamt 125 Plätze zur Verfügung stehen. Zudem befürwortete er einstimmig die Übertragung der Trägerschaft des Evangelischen Johanneskindergartens an den überregionalen „Evangelischen Kindertagesstättenverband Allgäu“. Für die städtische Mittags- und Ferienbetreuung wurden neue Elternbeiträge ab dem Schuljahr 2026/2027 festgelegt.
Die Mobilität war ein weiteres Schwerpunktthema. Mit großer Mehrheit beschloss der Stadtrat die Einführung eines Rufbussystems und beantragte die entsprechende Aufgabenträgerschaft beim Landkreis Lindau. Zudem stimmte er der Kostenübernahme für den Ausbau der E-Bike-Infrastruktur im Westallgäu in Höhe von knapp 40.000 Euro zu. Für mehr Bewegung im Freien soll ein öffentlicher Calisthenics-Park entstehen. Drei Standorte – Waldseebad, Hallenbad und Vitalparcours – werden nun geprüft.
Ein zentrales Vorhaben ist die Neuaufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK). Der Stadtrat beschloss einstimmig die Einrichtung einer Lenkungsgruppe und verschiedene Beteiligungsformate für die Öffentlichkeit. Konkret wurde es bei Bauprojekten: So billigte der Rat die erste Änderung des Bebauungsplans für die Sankt-Martin-Schule und beschloss die Umnutzung mehrerer Gebäude für eine temporäre Mensa, einen Hort, die VHS und die Musikschule. Das Lehrschwimmbecken in der Grundschule soll hingegen langfristig nicht mehr betrieben werden.
Neben der Verabschiedung des Haushaltsplans 2026 gab es mehrere Beschlüsse zu Gebühren. Der Kurbeitrag wurde von 1,80 auf 2,00 Euro pro Übernachtung erhöht. Auch die Gebühren für die städtische Sing- und Musikschule steigen zum 1. September 2026. Zudem gewährte der Stadtrat der VHS Lindenberg-Westallgäu ein Darlehen von bis zu 40.000 Euro als Zwischenfinanzierung für einen Förderantrag.
Die Beschlüsse der ersten Monate zeigen eine aktive Kommunalpolitik, die sich mit den zentralen Zukunftsthemen Wohnen, Betreuung, Mobilität und nachhaltiger Stadtentwicklung auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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