Kommune in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Leinach ist eine Kommune in Bayern mit rund 3.112 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 7 Sitzungen, 64 Tagesordnungspunkte erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Leinach finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Zukunft des Dorfladens bis zur Versetzung historischer Bildstöcke: In Leinach standen in den letzten Monaten kommunalpolitisch sowohl alltägliche als auch wegweisende Themen auf der Tagesordnung.
Nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2026 wurde der neue Gemeinderat aufgestellt. In der konstituierenden Sitzung am 5. Mai wurden die ehrenamtlichen Mitglieder vereidigt, die weiteren Bürgermeister gewählt und die Ausschüsse besetzt. Arno Mager wurde als Erster Bürgermeister erneut zum Standesbeamten bestellt.
Die Gremien beschäftigten sich mit mehreren konkreten Bauvorhaben. So stimmte der Gemeinderat im März einstimmig dem Neubau eines Hofladens mit Verkaufsraum und Stellplätzen am Hirschtalerhof 1 zu, um die regionale Direktvermarktung zu stärken. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurden der Neubau eines Einfamilienhauses im Fluusweg 18, einer Doppelgarage am Schönbaum 10 und einer Gartenhütte in der Würzburger Straße. Für ein Gartenhaus am Anger 24 wurde eine Befreiung von der Baugrenze erteilt.
Die Frage, wo historische Bildstöcke ihren Platz finden sollen, sorgte für Diskussionen. Ein Bildstock musste für den Bau einer neuen Trafostation am Baugebiet „An der Linde 2“ weichen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Station am Standort des Bildstocks zu errichten und diesen auf Kosten der Mainfranken Netze GmbH in den Bereich „Spitzwiese“ zu versetzen. Kontroverser mit 7 zu 8 Stimmen wurde über einen zweiten, sanierten Bildstock entschieden: Er soll mehrheitlich nicht an der Remlinger Straße, sondern an der Wehrmauer der Julius-Echter-Kirche zwischen zwei Bänken aufgestellt werden.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Haushaltsplan 2026 mit einem Volumen von rund 8 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 1,9 Millionen Euro im Vermögenshaushalt. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer wurden festgelegt. Zudem wurden zahlreiche Investitionen beraten, darunter der Ausbau der Hofstraße, die Gestaltung des Leinachbachs und die Planung einer neuen Leinachtalhalle. Für die Straßenbeleuchtung wurde ein neuer Vertrag mit den Stadtwerken Würzburg geschlossen.
Die drohende Schließung des Tegut-Marktes und die Auswirkungen auf den Leinacher Dorfladen beschäftigten die Gremien mehrfach. Zur Sicherung der Nahversorgung wurde eine Strukturuntersuchung beim Bundesverband der Bürger- und Dorfläden beauftragt und nach alternativen Lieferanten gesucht. Der aktuelle Sachstand wurde im Juli im Gemeinderat informiert.
Im Waldausschuss und Gemeinderat wurden die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes für 2027 sowie die Preise für Brenn- und Nutzholz beraten. Uneinigkeit herrschte in einer anderen Frage: Zur Zukunft des Atemschutzkompressors und der PA-Geräte der Feuerwehr lagen gegensätzliche Einschätzungen der Ortsteilwehren vor, sodass keine Entscheidung getroffen werden konnte.
Die Sitzungen zeigen einen aktiven Gemeinderat, der sich zwischen Alltagsgeschäft, finanzieller Planung und der Bewahrung dörflicher Identität bewegt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
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KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche. Diese Demo greift nur auf einen Teil der Daten zu.
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