Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Lünen ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 85.721 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 24 Sitzungen, 337 Tagesordnungspunkte, 54 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Lünen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsplanung, neuen Wohngebieten und der Sicherheit in Brambauer: Die Lüner Gremien hatten in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen aus den Sitzungen von November 2025 bis März 2026.
Gleich mehrere neue Baugebiete rücken in den Fokus. Der Ausschuss für Stadtentwicklung beriet über die Einleitung von Planverfahren für die Gebiete „Im Heidbruch Nord“ und „Brechtener Straße-Ost“. Letzteres soll planungsrechtliche Voraussetzungen für Wohnbebauung schaffen. Zudem wurde die Anwendung des neuen „Bau-Turbo“-Gesetzes in Lünen erörtert, das Verfahren beschleunigen soll. Parallel wurden Bebauungspläne angepasst, etwa in der „Kupferstraße-Süd“, um zentrenrelevanten Einzelhandel auszuschließen und die Innenstadt zu stärken.
Ein Schwerpunkt im Ausschuss für Sicherheit & Ordnung war die Verkehrssicherheit. Beraten wurden Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten, etwa an der Kantstraße/Leezenpatt. Zudem wurde die Prüfung einer durchgehenden Tempo-30-Zone auf der 2,7 km langen Preußenstraße sowie von zwei neuen Fußgängerüberwegen behandelt. Konkrete Baubeschlüsse standen für die Sanierung des Karl-Kiehm-Weges (ca. 1,17 Mio. Euro) und der Steinstraße an. Außerdem wurden Erneuerungen der Straßenbeleuchtung in sieben Straßen, etwa in der Josefstraße und am Nordplatz, auf LED-Technik beraten.
Die Jugend- und Schulpolitik war vielschichtig: Der Jugendhilfeausschuss behandelte die Fortführung der kommunal geförderten Sozialarbeit an Grundschulen für das Schuljahr 2026/27. Zudem ging es um die Schaffung von Kita-Plätzen und die Beantragung von Landesmitteln für das Kitajahr 2026/27. Verschiedene Anträge zielten auf die Stärkung der Bildungslandschaft ab, darunter die Forderung nach einer Jugendberufsagentur und die Idee einer Open-Air-Bildungsmesse auf dem Marktplatz.
Die Beratungen zum Entwurf der Haushaltssatzung 2026/2027 zogen sich durch fast alle Fachausschüsse. Im Haupt- und Finanzausschuss wurden zentrale finanzpolitische Weichen gestellt: Dazu gehörten die mittelbare Beteiligung der Stadt über die Stadtwerke an einem Wasserstoffkraftwerk in Hamm, die Änderung der Gebührenordnung der Stadtbücherei (erwartete Mehreinnahmen: ca. 6.000 €) und die Anpassung der Sportförderrichtlinien. Bereits im Dezember hatte der Rat Steuererhöhungen beschlossen, etwa für die Hundesteuer und die Gewerbesteuer.
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration befasste sich mit einer Vielzahl von Anträgen. Dazu zählten die Unterstützung für ein „Festival gegen Rechts“, die mögliche Mitgliedschaft der Stadt in der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) und die Förderung interkultureller Feste. Im Bereich Sicherheit gab es mehrere Anträge zur Stärkung der Präsenz von Ordnungsamt und Polizei in Brambauer sowie zur Konzeptentwicklung für ein Sicherheitszentrum.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Wohnraum, der Konsolidierung der städtischen Finanzen und dem Engagement für ein solidarisches Miteinander.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Lünen (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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