Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Krefeld ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 227.050 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Kita bis zum Klima, von der Straßensanierung bis zum Stadtrat: In Krefeld standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Die Gremien befassten sich mit dem Ausbau der Kinderbetreuung, konkreten Verkehrsprojekten in den Stadtteilen und der großen Frage, wie die Stadt klimaneutral werden kann.
45 zusätzliche Kitaplätze bis 2026 – dieses Ziel steht im neuen verbindlichen Bedarfsplan für die Jahre 2025-2028. Parallel berieten die Ausschüsse, wie der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung von Grundschulkindern umgesetzt werden kann. Geplant ist die Einrichtung von 15 weiteren Ganztagsgruppen an Schulen ab dem Schuljahr 2026/27. Zudem wurde eine Änderung der Elternbeitragssatzung für Kitas und den Offenen Ganztag beraten.
Verkehrsberuhigung, Radwege und marode Straßen: In den Bezirksvertretungen ging es sehr konkret zu. Im Nordbezirk wurde etwa die Prüfung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung an der Schönwasserstraße beantragt, um den Schulweg sicherer zu machen. Im Westbezirk stand die Sanierung der stark beschädigten Straßendecke des Schroersdyk auf der Agenda, während im Ostbezirk die Optimierung der Verkehrsführung an der Kronenstraße und Bruchstraße behandelt wurde. Ein wiederkehrendes Thema war auch die Schaffung sicherer Radverbindungen, wie der geplante Radfahrstreifen am Glockenspitz.
Wie wird Krefeld klimaneutral? Der Ausschuss für Umwelt nahm einen Sachstandsbericht zur Umsetzung der Leitlinie „KrefeldKlimaNeutral 2035“ zur Kenntnis. Zudem wurden die Ergebnisse einer neuen gesamtstädtischen Klimaanalyse vorgestellt, die künftig in die Stadtplanung einfließen soll. Ein konkreter Schritt ist die erstmalige Aufstellung eines kommunalen Wärmeplans für Krefeld. Das European Climate Adaptation Award (eca)-Programm wurde nach Abschluss aller Ziele beendet.
Mehrere Bebauungspläne wurden vorangetrieben. So ging es etwa um die Umwandlung einer ehemaligen Papierfabrik an der Blücherstraße in ein Wohngebiet mit rund 84 Wohneinheiten und einer Kita. Im Bereich Wilhelmshofallee soll ein neuer Bebauungsplan den Charakter des Villenviertels erhalten und weitere Verdichtung verhindern. Zudem beriet der Planungsausschuss die Anwendung des „Wohnungsbau-Turbos“ in Krefeld, um Bauverfahren zu beschleunigen.
Die Vorbereitung auf Notfälle beschäftigte den Ausschuss für Ordnung und Sicherheit. Mehrere Anträge forderten Informationen und Konzepte für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls (Blackout). Ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD zielte darauf ab, die aktuelle Katastrophenschutzplanung der Stadtverwaltung vorstellen und die Bevölkerung erneut informieren zu lassen.
Die Bandbreite der Themen zeigt: In Krefeld wird parallel an der Zukunft der Kinderbetreuung, der Verkehrswende vor Ort und der großen klima- und sicherheitspolitischen Herausforderung gearbeitet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Krefeld (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
LK Krefeld, StadtUntergeordnete Verwaltungseinheiten (1)
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