Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Jülich ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 32.635 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 12 Sitzungen, 193 Tagesordnungspunkte, 21 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Jülich finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Windrädern, einem neuen Hallenbad und der Integration von Flüchtlingen: Die Jülicher Kommunalpolitik hatte in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen aus den Sitzungen von Dezember 2025 bis Mai 2026.
Die Errichtung von Windenergieanlagen war ein zentrales Thema. Der Stadtrat erteilte im März das gemeindliche Einvernehmen für zwei große Vorhaben: 7 Anlagen der Firma BMR und 4 Anlagen der Stadtwerke Jülich GmbH, beide im Bereich Jülich-Lich Steinstraß. Die Gesamthöhe der Anlagen beträgt jeweils 245,50 Meter. Gleichzeitig wurde für zwei geplante Anlagen nördlich von Mersch die Empfehlung ausgesprochen, das gemeindliche Einvernehmen zu versagen. Grund hierfür sind mögliche Lärmbelästigungen und Beeinträchtigungen der städtebaulichen Entwicklung.
Ein lang erwartetes Projekt nimmt konkrete Formen an: Der Neubau des Jülicher Hallenbads. Der Haupt- und Finanzausschuss befasste sich mit der Bereitstellung der notwendigen Mittel für den städtischen Eigenanteil im Rahmen des Förderprojekts. Da die Stadt aktuell über kein nutzbares Hallenbad verfügt, beschlossen die Gremien außerdem, die Nutzungsgebühren des Jülicher Wassersportvereins, der DLRG und der Behinderten Sportgemeinschaft für Hallenbäder benachbarter Kommunen im Jahr 2026 zu übernehmen. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf 45.500 Euro.
Die Radinfrastruktur soll ausgebaut werden: Geplant ist die Installation von 125 Fahrradanlehnbügeln an 25 zentralen Standorten im Stadtgebiet. Die Kosten von etwa 75.000 Euro sollen zu 92,5 % aus einem Förderprojekt gedeckt werden. Zudem wurde die Beleuchtung des Geh- und Radwegs zwischen der Jan-von-Werth-Straße und dem Wohngebiet „Josef-Bierth-Straße“ auf den Weg gebracht. Im Bereich der Stadtentwicklung steht die Fortführung des Innenstadt-Projekts „InHK Jülich“ an, für das aufgrund gestiegener Baukosten ein Änderungsantrag gestellt wurde.
Gemeinsam mit der indeland GmbH plant die Stadt die Umsetzung des Projekts „InReNa 2030 II – WandelParks“. Ziel ist die naturnahe Gestaltung von etwa 1.000 Quadratmeter großen Flächen zur Steigerung der Biodiversität und Aufenthaltsqualität. Die Kosten für Planung und Umsetzung trägt die indeland GmbH. Ebenfalls mit Fördermitteln sollen die Schulhöfe der Grundschule Jülich Nord (Standorte Jülich und Welldorf) zu klimaresilienten „Schulhof-Klimaoasen“ umgestaltet werden. Für das Gesamtvolumen von rund 4 Millionen Euro muss die Stadt einen Eigenanteil von etwa 200.000 Euro aufbringen.
Die Schließung der Hortgruppe „Kleine Füchse“ im Forschungszentrum Jülich zum 1. August 2026 machte die Schaffung neuer Betreuungsplätze notwendig. Im Sozialausschuss wurde zudem die Gebührensatzung für die Offene Ganztagsschule geändert, um Alleinerziehende zu entlasten. Die Unterbringung von Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung. Es wurden Berichte zur aktuellen Situation vorgelegt und die Aufstockung der Containeranlagen in Güsten und Mersch vorbereitet. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration befasste sich intensiv mit der Fortführung des „Runden Tisches Integration“ und der interkulturellen Öffnung der Verwaltung.
Die Sitzungsperiode war geprägt von großen Infrastrukturprojekten, der Suche nach Finanzierungswegen und der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen in den Bereichen Soziales und Integration.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Jülich (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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