Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Isselburg ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 10.928 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der energetischen Sanierung der Sporthalle bis zur Planung neuer Wohngebiete: Die Isselburger Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein breites Themenspektrum auf der Agenda. Hier ein Überblick über die wichtigsten Beratungen.
Die Bauleitplanung war ein Dauerbrenner in mehreren Sitzungen. Gleich mehrere konkrete Vorhaben wurden vorangetrieben: Im März und April berieten die Gremien die 4. Änderung des Bebauungsplans „Anholt BW 7“ sowie die analoge 100. Änderung des Flächennutzungsplans. Zudem stand die Aufstellung des Bebauungsplans „Paßhof III“ und die 106. Änderung des Flächennutzungsplans zur Beratung an. Ein weiteres großes Projekt ist die erneute Aufstellung der 3. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans für das „Gewerbegebiet Ochsenstraße / Isselburger Feld“. Auch der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Werth W4 ‚Pendesee‘“ mit der dazugehörigen Flächennutzungsplanänderung wurde behandelt. Zudem wurden zwei befristete Sonderregelungen für den Wohnungsbau nach § 246e BauGB beraten, die den Bau eines Wohnhauses mit vier Wohneinheiten sowie den Bau von zwei Mehrparteienhäusern mit insgesamt 14 Wohneinheiten im Außenbereich betreffen.
Im Jugend- und Schulausschuss standen die aktuellen Schülerzahlen an den Grundschulen und die Betreuungsbedarfsplanung für Kitas auf dem Programm. Ein wiederkehrendes Thema war der Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Schaffung einer zweiten Stelle für Schulsozialarbeit an den Isselburger Grundschulen. Zudem wurde über die Satzung zur Erhebung von Elternbeiträgen für die außerunterrichtliche Betreuung (OGS und VHTS) beraten, die Anpassungen der Betreuungsplätze für das Schuljahr 2026/27 vorsieht. Der Ausschuss befasste sich außerdem mit dem geplanten Trägerschaftswechsel der Kindertageseinrichtung „Storchennest“ vom DRK zur AWO.
Ein zentrales Infrastrukturprojekt ist die energetische Sanierung der 2-fach Sporthalle Stromberg, für die ein EFRE-Förderbescheid über rund 6,3 Millionen Euro vorliegt. Der Rat wurde beauftragt, die Verwaltung mit der Umsetzung zu betrauen. Für den SuS Isselburg wurde eine Machbarkeitsstudie für einen Kunstrasenplatz in Auftrag gegeben. Zudem befasste sich der Ausschuss mit der Prioritätenliste für den Sport im Jahr 2026 und der Förderung sportlicher Einzelleistungen auf Antrag der FDP. Ein weiteres Vorhaben ist der Ersatzneubau des Vereinsheims des SV Werth, für den Finanzmittel im Haushalt 2026 bereitgestellt werden sollen.
Verkehrssicherheit war Thema eines Antrags von Bündnis 90/Die Grünen, der eine gezielte Lenkung des Durchgangsverkehrs in Wohngebieten forderte. Ein konkreter Bürgerantrag beschäftigte sich mit der Forderung, die Straße „Isselburger Feld“ für den Durchgangsverkehr zu sperren, um Anwohner vor dem zunehmenden Verkehr aus dem Gewerbegebiet zu schützen. Im Bereich der Infrastruktur wurde die Erweiterung der Interimscontainergrundschule in Werth um ein zusätzliches Containerelement beraten, um dem gestiegenen Platzbedarf einer Klasse gerecht zu werden. Außerdem ging es um die Sanierung von Wirtschaftswegen mit Eigenmitteln und die Errichtung eines neuen Wohnmobilstellplatzes an der Stadthalle in Werth.
Neben den turnusmäßigen Haushaltsberatungen für das Jahr 2026 in verschiedenen Ausschüssen und im Rat selbst wurden auch andere finanz- und verwaltungsrelevante Themen behandelt. Dazu gehörten die Neufassung der Friedhofsgebühren ab Juli 2026, die Einführung neuer Grabarten und die Ermöglichung von Beisetzungen auf einem Aschestreufeld in Anholt. Mehrere Fraktionen brachten Anträge ein, darunter die FDP zur Einführung einer Ehrenamtskarte und zur Prüfung externer Rechtsberatungsleistungen seit 2021. CDU und FDP stellten gemeinsam einen Antrag für eine Resolution zum Betrieb des Schnellbusses X80, dessen Finanzierung sie kritisierten.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine aktive Kommunalpolitik, die sich mit der langfristigen Stadtentwicklung, der Daseinsvorsorge für Familien und der Modernisierung der Infrastruktur befasst.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Isselburg (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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