Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Gronau (Westf.) ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 49.031 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 31 Sitzungen, 401 Tagesordnungspunkte, 46 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Gronau (Westf.) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Sitzungen hat der Rat von Gronau zentrale Entscheidungen zu Sportförderung, Schulbau, städtischer Infrastruktur und Jugendhilfe getroffen. Die Beschlüsse betreffen sowohl konkrete Finanzmittel für lokale Vereine als auch weitreichende Planungen für neue Schulgebäude und Verkehrsprojekte.
Der FC Epe 1912 e. V. beantragte die Übernahme eines erhöhten Pachtzinses von 531,20 € jährlich (Gesamtkosten 3.009,23 €) ab Haushaltsjahr 2026. Ähnliche Anträge kamen vom Reit‑, Zucht‑ und Fahrverein Epe sowie vom Verein Vorwärts Epe 1923, der wegen Preissteigerungen bei der Statik einen zusätzlichen Zuschuss von 6.859,35 € fordert. Der Tennisverein Blau‑Weiß Epe plant einen Padel‑Tennisplatz und beantragt dafür 59.250,10 € als freiwillige Leistung. Der Wassersportverein Gronau e. V. strebt sowohl die Sanierung seiner Slip‑ und Uferbefestigung als auch den Neubau eines Vereinsheims an, wobei die Anerkennung als „Großsportstätte“ für Sonderförderungen nötig ist. Alle Anträge fließen in den Teilbudget‑Entwurf 2026 für den Fachdienst 340 (Produktbereiche 07 – Gesundheitsdienste, 08 – Sportförderung).
Im Bericht des Gebäudemanagements wird der Neubau der Bernhard‑Overberg‑schule wegen einer Naphthalin‑Kontamination im Altbau diskutiert. Die Empfehlung lautet, die Planung bis Leistungsphase 4 fortzusetzen, während die eigentlichen Baumaßnahmen (LPH 5‑9) wegen der angespannten Finanzlage verschoben werden. Für die Buterlandschule stehen drei Varianten zur Auswahl – konventionell, modular und mit reduziertem Raumprogramm –, die jeweils kosten‑ und flächenbezogen analysiert wurden. Der Ausschuss fordert die Weiterführung des Planungsprozesses und eine fundierte Entscheidung über das Bau‑ bzw. Finanzierungsmodell.
Der Bau‑programmbeschluss sieht die Verlängerung der Lenné‑Straße im Wohnpark vor, inklusive einer endgültigen Wendeanlage in einem verkehrsberuhigten Bereich. Technische, finanzielle und klimatische Auswirkungen wurden detailliert geprüft. Parallel dazu soll die Parkgebühr am Dreiländersee neu geregelt werden; die erwarteten Einnahmen liegen bei 110 000 – 120 000 € jährlich. Als Ausgleich erhalten der Wassersportverein Gronau fünf Stellplätze und eine Fläche für Transport‑Trailer, um den Wegfall von Vereinsflächen zu kompensieren.
Für die Kita St. Marien wurde eine Übergangslösung beschlossen (Beschluss 45/2026), während die Stadt die Investitionskosten der Kita St. Agatha übernimmt. Der Kita Markenfort erhält eine Verlängerung der Garantieerklärung auf 30 Jahre, um den 30‑jährige Mietvertrag abzusichern. Der Budget‑Entwurf des FD 351 zeigt eine Ergebnisverbesserung von 1,7 Mio. € im IV. Quartal 2025, wobei Einsparungen im Kindertagesstätten‑Förderbereich zur Deckung steigender Kosten in Jugend‑Berufshilfe und Hilfen zur Erziehung umgeleitet werden.
Die Beschlüsse verdeutlichen, dass Gronau sowohl in sportliche Aktivitäten und schulische Infrastruktur investiert als auch gezielt finanzielle Spielräume schafft, um die Jugendhilfe und städtische Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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