Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Gronau (Westf.) ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 49.031 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 32 Sitzungen, 423 Tagesordnungspunkte, 46 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Gronau (Westf.) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Schulneubauten, Kita-Sanierungen und neuen Wohngebieten: Die Stadt Gronau hatte in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein umfangreiches kommunalpolitisches Programm zu bewältigen. Die Gremien befassten sich mit drängenden Bauprojekten, der Verkehrssicherheit und der Zukunft des beliebten Naherholungsgebiets.
Gleich zwei Schulneubauten und die Sanierung mehrerer Kitas standen im Fokus. Für die Buterlandschule und die Bernhard-Overbergschule wurden verschiedene Bauvarianten und deren Kosten detailliert beraten. Bei der Bernhard-Overbergschule spielten zudem Schadstoffe im Altbau eine Rolle. Parallel gab es bei den Kindertagesstätten akuten Handlungsbedarf: Die Kita Haus Buterland weist erhebliche bauliche und brandschutztechnische Mängel auf. Der vorgeschlagene Plan sieht eine temporäre Umsiedlung in die ehemalige Kita Janosch und einen anschließenden Neubau auf dem angrenzenden Schulgrundstück vor. Auch die Kita St. Marien soll abgerissen und neu gebaut werden. Für die etwa 18-monatige Bauphase plant die Stadt, das ehemalige Gebäude des Familienzentrums Dinkelnest als Übergangslösung bereitzustellen.
Die Sicherheit auf Schulwegen und die Förderung des Radverkehrs waren Dauerthemen. Der Ausschuss für Mobilität beauftragte eine Verkehrszählung an neuralgischen Querungsstellen, um hochfrequentierte Schulwege zu identifizieren und gegebenenfalls Tempo-30-Zonen einzurichten. Zudem wurde die dauerhafte Einrichtung einer Einbahnstraße an der Feldstiege beschlossen, nachdem eine Probephase das Verkehrsaufkommen halbiert hatte. Ein Bürgerantrag zur Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Kaiserstiege wurde in mehreren Gremien behandelt. Für mehr Sicherheit vor der Schule soll zudem ein Teilstück der Albrechtstraße zur Schulstraße umgewidmet werden.
Die Schaffung von Wohnraum schritt voran: Für mehrere Baugebiete laufen die planungsrechtlichen Verfahren. Dazu zählen der Bebauungsplan „Schillerstraße/Riekenhofweg“ in Epe im beschleunigten Verfahren sowie die Änderungen der Pläne „Bösinghof“ und „Alfertring“, ebenfalls in Epe. Während einige Bauvorhaben wie die Errichtung von Wohngebäuden am Boomkamp oder in der Klosterstraße in Epe auf dem Weg sind, wurde einem Vorhaben an der Beckerhookstraße die Zustimmung verweigert, da es nicht mit den städtebaulichen Vorstellungen der Gemeinde vereinbar sei.
Neben diesen Schwerpunkten gab es weitere entscheidende Themen: Die Parkgebühren am Dreiländersee wurden erhöht, um zusätzliche Einnahmen von etwa 110.000 bis 120.000 Euro pro Jahr zu generieren. Die Stadt nahm zudem eine anteilige Entschuldung durch das Land NRW in Höhe von über 918.000 Euro zur Kenntnis. Im Bereich Klimaschutz wurde der Klimaschutzbericht 2025 vorgestellt und die Fortführung des Klima- und Umweltfonds mit einem Volumen von 120.000 Euro für Förderprogramme beschlossen. Die Ergebnisse eines Workshops zum Bahnhofsumfeld sollen in Gespräche mit der Deutschen Bahn einfließen.
Die Beratungen der ersten Monate des Jahres zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen notwendigen, teils kostspieligen Investitionen in die Infrastruktur und der Gestaltung einer lebenswerten, sicheren und zukunftsfähigen Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Gronau (Westf.) (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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