Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Greven ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 37.700 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 18 Sitzungen, 278 Tagesordnungspunkte, 36 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Greven finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltssatzung, Hallenbadsanierung und einer Flusswärmepumpe: In den ersten Monaten des Jahres 2026 hatten Grevens politische Gremien ein volles Programm. Die Sitzungen drehten sich um große Investitionen, die Planung neuer Stadtquartiere und viele kleinere Anträge zur Verbesserung der Lebensqualität.
Die Sanierung des städtischen Hallenbades ist ein Dauerbrenner. Im Hauptausschuss wurde im Februar über die Aktualisierung des Finanzierungskonzepts beraten. Eine Förderzusage über 6,4 Millionen Euro liegt bereits vor. Die Verwaltung prüft, ob die Finanzierung über den städtischen Haushalt oder über die Grevener Versorgungs- und Verkehrs-Holding (GVVH) erfolgen soll. Bereits im September 2025 hatte der Rat beschlossen, die Sanierung weiterzuverfolgen und sich im Notfall finanziell zu verpflichten.
Wie entwickelt sich Grevens Innenstadt? Diese Frage beschäftigte den Ausschuss für Stadtentwicklung gleich mehrfach. Im Dezember 2025 wurde die Vorentwurfsplanung für den Emspark vorgestellt, wobei Variante 2 zur weiteren Ausarbeitung empfohlen wurde. Zudem stand die Vorstellung des aktuellen Stands zum EmsAuenQuartier auf der Tagesordnung. Ein weiteres spannendes Projekt: die technische und rechtliche Überprüfung der Realisierbarkeit einer Flusswasserwärmepumpe für das geplante Wärmekernnetz der Innenstadt. Die Ergebnisse dieser Prüfung wurden im Februar 2026 vorgestellt.
Die Fraktionen brachten eine Reihe von Anträgen ein, die den Alltag in Greven verbessern sollen. So wurde über die Einrichtung einer Mitfahrbank für die Verbindung Greven-Münster (Antrag CDU) und einer Unterstellmöglichkeit an der Bushaltestelle Hüttruper Straße (Antrag Grüne) beraten. Die Grünen beantragten zudem die Weiterentwicklung der Stellplatzsatzung zu einer modernen Mobilitätssatzung. Im Betriebsausschuss ging es um verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie die Freigabe der Fläche zwischen K+K-Markt und Rathaus für den Radverkehr und die Entfernung von Wegesperren an bestimmten Fuß- und Radwegen.
Die Haushaltsplanungen für 2026 sahen bedeutende Investitionen in Schulen vor. Im Schulausschuss wurden die Planungen für den Produktbereich Schulträgeraufgaben zur Kenntnis genommen. Diese umfassen unter anderem die Erweiterung der Josef-Grundschule, den Neubau der Erich-Kästner-Grundschule, die Sanierung oder den Neubau der Martin-Luther-Grundschule, den Neubau des Gymnasiums Augustinianum und die Erneuerung des Schulhofs der Anne-Frank-Realschule. Im Jugendhilfeausschuss wurde zudem die Verlängerung der Förderungen für PlusKitas und flexible Betreuungszeiten behandelt.
Neben den inhaltlichen Schwerpunkten standen auch viele verwaltungstechnische Themen an. Dazu gehörten die Verabschiedung des Haushaltsplans 2026, die Festlegung von Zielvereinbarungen mit den städtischen Beteiligungen (z.B. Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Bäder GmbH) und die Neufassung von Satzungen wie der Hauptsatzung und der Geschäftsordnung des Rates. In der Ratssitzung im Februar 2026 wurde zudem Christian Mennewisch (SPD) als neues Ratsmitglied eingeführt und verpflichtet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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