Gemeindeverband in Hessen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Glashütten finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
.In Glashütten standen in den letzten Monaten vor allem Umwelt‑ und Finanzthemen im Fokus: Die Grünen drängten auf eine Satzung zur Begrenzung der Flächenversiegelung, während der Gemeinderat über mehrere Gebühren‑ und Steueranpassungen sowie den Waldwirtschaftsplan für 2026 abstimmte.
Im Ausschuss für Umwelt, Bau und Infrastruktur (14. Jan. 2026) beantragte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Auflage einer rechtssicheren Satzung, die wasserdurchlässige Beläge für Gehwege, Stellplätze und Zufahrten vorschreibt. Zusätzlich soll die Begrünung von Flachdächern bei Garagen und Carports verpflichtend werden. Ziel ist die Reduktion der Versiegelung, der Erhalt des natürlichen Wasserhaushalts und die Senkung der Hochwassergefahr.
Der Gemeindevorstand legte am 11. Dez. 2025 die erste Änderung der Friedhofs‑Gebührenordnung vor. Ab dem 01.01.2026 sollen die Gebühren um 4 % steigen – ein Vorgang, der im Haupt‑ und Finanzausschuss (02. Dez. 2025) erneut behandelt wurde. Die Anpassung betrifft sämtliche Leistungen, von der Nutzung der Trauerhalle bis zu den Gebühren für Grabnutzungsrechte.
Der Waldwirtschaftsplan des Glashüttener Gemeindewaldes wurde im Haupt‑ und Finanzausschuss (02. Dez. 2025) beschlossen. Er sieht für das Forstwirtschaftsjahr 2026 einen Überschuss von 19 000 € vor und regelt Hiebsatz‑ sowie Einschlagsplanung. Die Bewirtschaftung soll nach forstlichen und landespflegerischen Grundsätzen erfolgen, um Nutz-, Schutz‑, Klima‑ und Erholungswirkungen zu erhalten.
Mehrere Ausschüsse (Nov. 2025, Dez. 2025) einigten sich auf die Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer B von 853 % auf 860 % zum 01.01.2026. Die Hebesätze für Grundsteuer A (465 %) und Gewerbesteuer (380 %) bleiben unverändert, um die Aufkommensneutralität nach der Grundsteuerreform zu sichern.
Im Gemeinde‑ und Finanzausschuss (Nov./Dez. 2025) wurden die Gebühren für das Jahr 2026 festgelegt: Die Wasserbenutzungsgebühr steigt auf 4,64 €/m³ (inkl. 7 % USt), während die Schmutzwassergebühr auf 2,80 €/m³ erhöht wird. Die Anpassungen sollen sinkende Verbrauchsmengen ausgleichen und Kosten decken.
Die Beschlüsse zeigen, dass Glashütten sowohl ökologische als auch finanzielle Weichen für die kommenden Jahre stellt – von mehr Grünflächen über angepasste Gebühren bis hin zu einer nachhaltigen Waldnutzung.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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