Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Gescher finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
.In den letzten Sitzungen des Rates und der Ausschüsse von Gescher standen weitreichende Planungs‑ und Finanzentscheidungen im Mittelpunkt: Die 42. Änderung des Flächennutzungsplans, ein neuer Solarpark, die Erweiterung des Gewerbegebiets an der B525, ein umfangreicher Sanierungsplan für die Dreifachsporthalle sowie mehrere Satzungs‑ und Gebührenreformen.
Der Rat beschloss die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 99 für ein Solarpark‑Projekt nördlich der Bundesstraße 525. Die Vorlage enthält eine umfassende Abwägung von Stellungnahmen, einen Umweltbericht, FFH‑Verträglichkeitsvorprüfung, Artenschutzprüfung sowie Schreiben der Flurbereinigungsbehörde. Damit ist das Vorhaben rechtlich abgesichert und kann nun in die Detailplanungsphase übergehen.
Im gleichen Zeitraum wurde die 2. Änderung des B‑Plans 74, Teil 1, beschlossen, die zugleich die 4. Änderung des B‑Plans 70 (Schültingkamp/Bahnhofstraße) umfasst. Ziel ist die Umwidmung einer ehemaligen Straßenverkehrsfläche in ein neues Gewerbegebiet, um die Erweiterung lokaler Unternehmen zu ermöglichen. Die Fachabteilung Stadtentwicklung, Bauen und Infrastruktur führte die Abstimmung der öffentlichen und behördlichen Stellungnahmen.
Der Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Umwelt genehmigte den Entwurf zum Ausbau der Stichstraße „Zur Rauschenburg“. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 210 000 €, wobei 90 % von den betroffenen Grundstückseigentümern getragen werden. Zusätzlich fallen Planungskosten von 10 000 € an. Der Ausbau soll die Verkehrssicherheit verbessern und den Weg verkehrsberuhigt gestalten.
Die Sanierung der Dreifachsporthalle wurde mit einem Investitionsvolumen von 10,2 Mio. € beschlossen, wovon 6,4 Mio. € aus Fördermitteln stammen. Der Zeitplan sieht den Baubeginn im Mai 2026 und den Abschluss Ende Oktober 2027 vor. Geplant sind barrierefreie Zugänge und eine Reduktion des Energieverbrauchs um 50 % sowie der Verzicht auf fossile Heizsysteme.
Im Wirtschaftsausschuss wurden die Kalkulationen für das Jahr 2026 beschlossen: Die Schmutzwassergebühr wird gesenkt, während die Kanalanschlussbeiträge für Schmutz‑ und Niederschlagswasser angehoben werden. Die Änderungen sollen die Kostenstruktur des Abwasserwerks an die aktuellen Betriebsausgaben anpassen und gleichzeitig die finanzielle Belastung der Bürger ausgewogen verteilen.
Die Beschlüsse zeigen, dass Gescher in den vergangenen Monaten sowohl in die räumliche Entwicklung – von erneuerbarer Energie bis zu Gewerbeflächen – als auch in die Modernisierung von Infrastruktur und kommunalen Finanzen investiert. Die vorgestellten Projekte legen den Grundstein für eine nachhaltige und wirtschaftlich stabile Zukunft der Glockenstadt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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