Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Freilassing ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 17.472 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Gründung einer Mobilitätsgesellschaft über kontroverse Anträge bis zur Renaturierung der Salzach: Die Freilassinger Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein breites Themenspektrum zu behandeln.
Ein zentrales Thema war die regionale Verkehrswende. Der Stadtrat befasste sich im Februar mit dem geplanten Beitritt zur neu zu gründenden „Berchtesgadener Land Mobilitätsgesellschaft mbH (BGLM)“. Diese soll den öffentlichen Nahverkehr in der Region stärken. Bereits im Januar hatte die Stadt zudem ihre Unterstützung für einen Förderantrag zu einem grenzüberschreitenden Verkehrsverbund mit Salzburg signalisiert. Ein konkreter Antrag lag auch für die Sport- und Freizeitanlage Badylon vor: Die CSU-Fraktion beantragte dort den zeitnahen Bau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Im Baubereich wurden mehrere konkrete Vorhaben beraten. Dazu gehörten der Antrag auf eine Wohn- und Geschäftsanlage mit Tiefgarage an der Reichenhaller Straße 39 sowie die Umwandlung einer Lagerhalle an der Industriestraße in eine gewerbliche Boulderhalle. Auch private Bauanträge standen auf der Tagesordnung, etwa für die Erneuerung eines Dachstuhls zur Schaffung einer zweiten Wohneinheit in einem Einfamilienhaus im Blankenfeld oder die Nutzungsänderung von Wohnungen zu Ferienwohnungen in der Matulusstraße.
Mehrfach musste die Stadt zu übergeordneten Planungen Stellung nehmen. Dazu zählte die geplante Renaturierung der Salzach und Antheringer Au im Freilassinger Becken durch den Freistaat Bayern. Auch die Salzburger Beschleunigungsgebietsverordnung für Photovoltaikanlagen und die vorläufige Sicherung von Lärmschutzbereichen um den Flughafen Salzburg waren Gegenstand von Stellungnahmen. Auf lokaler Ebene wurde die Aufstellung einer Immissionsmessstation entsprechend einer Verpflichtungserklärung der Firma Kaindl Energy GmbH behandelt.
Besonders kontrovers diskutiert wurden zwei Anträge im Juni. Ein Stadtratsmitglied beantragte, künftig alle öffentlichen Sitzungen per Livestream zu übertragen. Ein anderer Antrag forderte die Einstellung der Beteiligung des Kinder- und Jugendbüros am „Pride Month“ und kritisierte ein dort gezeigtes Plakat als „sexualistisch und altersunangemessen“. Zuvor hatte sich der neu gewählte Stadtrat im Mai konstituiert, die Bürgermeister gewählt und die Geschäftsordnung festgelegt.
Im Haushaltsbereich wurden der Jahresabschluss 2025 sowie der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt für 2026 beraten. Weitere behandelte Punkte waren die Gebührenanpassung für Kindertageseinrichtungen, die Erhöhung der Fundtierpauschale für den Tierschutzverein und die Weiterführung eines Mietkostenzuschusses für das „Zuverdienstprojekt“. Für den städtischen Bauhof wurde die Ersatzbeschaffung eines LKWs mit Kran sowie die endgültige Kostenfeststellung für den Neubau des Bauhofs thematisiert.
Die Bandbreite der Themen reichte von grundlegenden Weichenstellungen für die Mobilität der Zukunft bis zu hitzigen Debatten über die Ausrichtung der Jugendarbeit.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Freilassing (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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