Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ennigerloh ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 19.639 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Vom Hallenbad-Neubau bis zum Haushalt 2026: In Ennigerloh standen in den ersten Monaten des Jahres wichtige kommunalpolitische Weichen. Die Gremien beschäftigten sich mit Bauprojekten, der Finanzplanung und zahlreichen Bürgeranträgen.
Der Ersatzneubau des Hallenbads schreitet voran. Im März berichtete die Verwaltung im Betriebsausschuss, dass die Erdarbeiten abgeschlossen sind und aktuell Rohre verlegt werden. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2028 geplant. Der Betriebsausschuss nahm zudem das Barrierefreiheitskonzept für den Neubau zur Kenntnis. Für das Naturfreibad wurde über das Kleinkindbecken beraten. Der Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs Wirtschaft und Bäder wies einen Fehlbetrag von 289.038,24 Euro aus, der auf neue Rechnung vorgetragen wurde. Die Betriebsleitung wurde für das Jahr entlastet.
Der Rat der Stadt Ennigerloh beschloss am 9. März den Haushaltsplan für 2026. Die Haushaltssatzung wurde mit 29 Ja- zu 2 Nein-Stimmen angenommen, der dazugehörige Stellenplan mit 21 Ja- zu 9 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Für die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Stadtjubiläum wurden 100.000 Euro bereitgestellt. Zudem bewilligte der Rat einmalige Zuschüsse für Jubiläumsveranstaltungen in Enniger (6.000 Euro) und für Bühnentechnik zum Enniger Markt (15.000 Euro). Ein Antrag auf Erhöhung der Zuwendungen für Fraktionsgeschäfte scheiterte im Rat mit einem Patt von 16 zu 16 Stimmen.
Mehrere Baugebiete und Planungsverfahren wurden vorangetrieben. Für das Baugebiet „Schürenbrink“ in Ostenfelde beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung im Januar die öffentliche Beteiligung. Im Rat folgte im Mai der Satzungsbeschluss. Für den Bereich „Wessenhorst“ wurde ein ergänzendes Verfahren zur Darstellung als Beschleunigungsgebiet für Windenergie eingeleitet. Zudem beschloss der Rat einstimmig einen Grundsatzbeschluss zur Anwendung des „Bauturbo“-Gesetzes (§ 36a BauGB), um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Die Entscheidungskompetenz für kleinere Vorhaben wird dabei an den Fachausschuss delegiert.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung befasste sich im Februar intensiv mit der Haushaltsplanung und beriet über Dutzende von Anträgen und Projekten. Mehrere Vorhaben wurden von der Projektliste gestrichen, darunter die Sanierung der Josefstraße, die Neugestaltung des Dorfparks Ostenfelde und die Errichtung von Fahrradständern an der Ecke Bahnhof-/Clemens-August-Straße. Der Bau einer Mobilstation in Westkirchen wird nicht weiterverfolgt. Stattdessen sollen die dafür vorgesehenen Mittel für andere Klimaprojekte verwendet werden. Für die Sanierung eines Teilstücks der Bultstraße in Westkirchen wurden im Juni die notwendigen Mittel freigegeben.
Im Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport und Schulen wurden im Februar zahlreiche Förderanträge von Vereinen und Institutionen beraten. So wurde beispielsweise die Anschaffung von drei zusätzlichen Mährobotern für die Rasenpflege in den Ortsteilen beschlossen. Der Reitverein Enniger-Vorhelm erhielt einen Zuschuss von 750 Euro für ein neues Schulpony. Anträge auf kostenlosen Schwimmunterricht für Kita-Kinder und auf die Errichtung einer Außenstelle der Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen“ wurden abgelehnt. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Bereitschaft von Gastronomie und Einzelhandel für eine „Nette Toilette“ zu prüfen.
Die Freiwillige Feuerwehr war mehrfach Thema: Der Hauptausschuss stimmte im Juni der Übertragung eines Feuerwehrfahrzeugs (LF20, Baujahr 1995) an die Gemeinde Geamana zu. Bereits im März wurde berichtet, dass die neu gegründete Kinderfeuerwehr Ennigerloh auf großes Interesse stößt – von 56 Anmeldungen konnten zunächst nur 14 Kinder aufgenommen werden. Für 2026 ist die Einrichtung einer weiteren Kinderfeuerwehr in Ostenfelde sowie die Erweiterung von zwei Gruppen in Ennigerloh geplant.
Die Sitzungen der ersten Jahreshälfte 2026 waren geprägt von der konkreten Haushaltsplanung, der Weiterentwicklung großer Infrastrukturprojekte und der Bearbeitung einer Vielzahl von Bürger- und Vereinsanliegen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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