Kommune in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Coesfeld ist eine Kommune in Nordrhein-Westfalen mit rund 36.382 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 26 Sitzungen, 400 Tagesordnungspunkte, 9 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Coesfeld finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Windenergie-Beteiligungen über neue Wohngebiete bis zur Kita-Erweiterung – die Coesfelder Kommunalpolitik hat in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche Weichen gestellt. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse und Beratungen.
Mehrere Baugebiete rückten in die nächste Planungsphase. Der Rat beschloss einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 159 „Druffels Weg – Daruper Straße“ und leitete die Teilaufhebung des Bebauungsplans „Niemergsweide“ ein. Für das „Wohngebiet Jansweg/Bergstraße/Coesfelder Straße“ (B-Plan 166) und das „Wohnquartier zwischen Billerbecker Straße / Lange Stiege“ (B-Plan 167) wurden die Satzungsbeschlüsse gefasst, womit die rechtsverbindlichen Festsetzungen in Kraft treten können. Gleichzeitig wurde das Planungsverfahren für das „Wohngebiet zwischen Daruper Straße / Am Honigbach“ (B-Plan 165) eingeleitet. Im Gegenzug stellte der Rat das Verfahren für den „Bürgerwindpark Goxel“ (B-Plan 146.1) ein. Für den Bau eines neuen Parkhauses an der Münsterstraße wurden sowohl der Zwischenbericht als auch die Finanzierung mit großer Mehrheit beschlossen.
Die Windenergie war ein zentrales Thema: Der Rat stimmte geschlossen für die 97. und 98. Änderung des Flächennutzungsplans zur Ausweisung von Windenergiegebieten in „Stevede“ und „Heubach“. Parallel beriet der Haupt- und Finanzausschuss über den Beitritt der Stadt zu vier konkreten Windenergie-Gesellschaften (Deepschlatt, Kierit, Marbeck Steenkuhlenweg, Lanzenhagen) sowie die Gründung der „SpeicherWerk Münsterland GmbH“. Zudem wurden mehrere Anträge der Fraktion Volt angenommen, darunter die Einführung einer kommunalen Wohnungstauschbörse und die Aufnahme weiterer Flächen in die kommunale Wärmeplanung.
Im Bereich Verkehr gab es Bewegung, aber auch eine knappe Abstimmung: Während die Einrichtung einer Bike+Ride-Anlage am Bahnhof Lette einstimmig beschlossen wurde, scheiterte der Vorschlag zur Verkehrsberuhigung des Feldwegs (Maßnahme E2 des Masterplans Mobilität) im Rat mit 19 zu 18 Stimmen. Die Prüfung einer ÖPNV-Lösung zur Entlastung der Innenstadt wurde dagegen einstimmig in Auftrag gegeben. Im Ausschuss für Planen und Bauen wurden zudem drei konkrete Fahrradstraßen-Projekte beraten.
Für Familien und Kinder wurden wichtige Entscheidungen getroffen: Der Jugendhilfeausschuss stimmte einstimmig der Umwandlung einer Gruppe im Maria-Frieden-Kindergarten zu und bewilligte Mittel für den „Miniramp“-Teil des Skateparks. Die Erschließung für eine Kita an der Bahnhofsallee wurde im Hauptausschuss zunächst abgelehnt, im Rat dann aber mit 27 zu 5 Stimmen doch beschlossen. Einstimmig angenommen wurden auch die Änderung der Elternbeitragssatzung und die finanzielle Unterstützung für Flüchtlingsinitiativen. Im Kulturbereich wurden Fördermittel für Tontechnik im Kulturhaus und für weitere Figurinen auf dem Citadellenrundweg beantragt.
Der Haushaltsplan 2026 wurde nach intensiver Beratung in den Ausschüssen vom Rat mit 30 zu 8 Stimmen verabschiedet. Anträge der Grünen zur Aufstockung des Klimaschutzfonds und zur Anschaffung von Equipment für digitale Gremienarbeit wurden abgelehnt. Die Stadt führte zudem ein kommunales Grundstücksmanagement ein (36 Ja-Stimmen) und änderte die Hauptsatzung im Umgang mit Bürgeranregungen. Für die digitale Gremienarbeit wurden Fördermittel bewilligt, allerdings mit 25 zu 12 Stimmen und nicht einstimmig.
Die Sitzungen zeigen eine aktive Stadtpolitik mit Schwerpunkten auf Wohnungsbau, Energiewende und sozialer Infrastruktur, bei der viele Vorhaben breite Mehrheiten fanden, einzelne Verkehrsprojekte aber auch auf Widerstand stießen.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
Übergeordnete Verwaltungseinheit
GV Coesfeld, StadtPoliscope GmbH
Die zentrale Sammlung kommunal- und regionalpolitischer Informationen für Deutschland.