Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Borken ist ein Gemeindeverband in Nordrhein-Westfalen mit rund 42.974 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 17 Sitzungen, 250 Tagesordnungspunkte, 36 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Borken finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Brückenplanung über die Jugendbeteiligung bis zum Haushalt: In Borken standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda. Die Sitzungen der verschiedenen Ausschüsse und des Rates zeigten ein breites Spektrum an Projekten und Debatten.
Der Ausschuss für Planen und Bauen hatte ein volles Programm: Im März wurde die Genehmigungsplanung für den Neubau der Brücke „Ahauser Straße / Coesfelder Straße“ vorgestellt. Ein Grundsatzbeschluss zur Linienführung des Radschnellwegs 2 wurde gefasst, und die abschließende Planung zur Neugestaltung des Rathausumfeldes stand zur Beratung an. Bereits im Dezember 2025 hatte der Ausschuss die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens für ein neues Gewerbegebiet im Bereich „Flachsbahn“ behandelt und den Endausbau der Holthausener Straße zwischen „Kotten Büsken“ und „Hoher Weg“ geplant.
Ein konkretes Bauprojekt rückte in den Fokus: Für den Bebauungsplan BO 8a (Paulskampstraße) wurden im März die Ergebnisse der Beteiligungsverfahren und der Satzungsbeschluss beraten. Ziel der Planung ist die Nachverdichtung eines innerstädtischen Bereichs. Parallel dazu wurde über die Anwendung des neuen „Bau-Turbo“-Gesetzes zur Beschleunigung von Wohnbauvorhaben eine Grundsatzentscheidung getroffen. Die Innenstadtentwicklung selbst war Thema im Hauptausschuss, wo ein aktueller Sachstand vorgelegt wurde – inklusive eines Antrags zur Einrichtung eines Arbeitskreises Innenstadt.
Die Beteiligung junger Menschen war ein Schwerpunkt: Im Ausschuss für Jugend und Familie wurden die Ergebnisse des Jugendforums 2025 vorgestellt, bei dem Themen wie Prävention gegen Mobbing, politische Bildung und der Ausbau von Freizeitangeboten diskutiert wurden. Die Verwaltung schlug vor, dieses Format fortzuführen. Zudem wurde die Neufassung der Satzung für den Fachbereich Jugend beraten, die unter anderem vorsieht, Vertreter von Schülervertretungen als beratende Mitglieder in den Ausschuss zu entsenden. Im Kultur- und Schulausschuss standen zudem die klimagerechte Neugestaltung des Schulhofs der Julia-Koppers- und Remigius-Schule sowie die bauliche Erweiterung der Montessori Gesamtschule auf dem Programm.
Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz befasste sich mit der Energiewende vor Ort. Neben mündlichen Berichten der Stadtwerke zu Windenergieprojekten und der Wärmeversorgung neuer Baugebiete wurde die zweite Änderung des städtischen Klimaförderprogramms behandelt, die nun auch „Tiny Forests“ auf Privatflächen unterstützen soll. Ein weiterer Beschlussvorschlag betraf den Wiederbeitritt der Stadt Borken zum Klima-Bündnis e.V.. Das Thema Windkraft kam auch im Planungsausschuss auf: Dort wurden Beteiligungsverfahren des Kreises Borken zur Errichtung von Windenergieanlagen nördlich des Sternbusches und am Lehmbergweg zur Kenntnis genommen.
Ein zentraler Punkt im Februar war die Verabschiedung der Haushaltssatzung 2026 durch den Rat. Damit einher ging die Beratung des Stellenplans 2026 und des Sonderhaushalts der „Stiftung der Stadt Borken“. Bereits im Dezember 2025 waren im Hauptausschuss die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer 2026 sowie Änderungen verschiedener Gebührensatzungen (z.B. für Abfall, Abwasser, Friedhof) beraten worden.
Die Sitzungen spiegeln eine aktive Kommune wider, die sich mit der Gestaltung der Infrastruktur, der Zukunft der Jugend und den Anforderungen des Klimaschutzes auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Borken (Nordrhein-Westfalen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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