Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Bopfingen ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 11.621 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 6 Sitzungen, 102 Tagesordnungspunkte, 9 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Bopfingen finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Baugebieten, steigenden Gebühren und einem Millionenprojekt für schnelles Internet: Die Gemeinderatssitzungen in Bopfingen waren in der ersten Jahreshälfte 2026 geprägt von wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft der Stadt.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht. Einstimmig billigte der Gemeinderat im März den fortgeschrittenen Entwurf für das Baugebiet „Haldenbuck“ in Unterriffingen. Im Juni folgten die Aufstellungsbeschlüsse für zwei weitere Projekte: den Bebauungsplan „Hauffstraße“ in Bopfingen sowie das Gebiet „Hochfeld III“ in Baldern. Damit werden wichtige Flächen für künftiges Wohnen erschlossen. Parallel wurde die Planung für einen NORMA-Markt im Bereich „Beim Altersheim“ vorangetrieben, wofür eine Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen wurde.
Große Investitionen stehen an, die sich auch auf die Gebühren auswirken. Der Gemeinderat stimmte einer Anpassung der Wasser-, Abwasser- und Zählergrundgebühren ab 2026 zu. Hintergrund sind umfangreiche Abwassermaßnahmen, insbesondere im Bereich Kerkingen/Itzlingen. Zudem wird kräftig in die Wasserversorgung investiert: Für das Wasserwerk Bopfingen wurde der Neubau eines Reinwasserbehälters beschlossen, wobei die Angebote für die technische Ausrüstung und die Rohbauarbeiten jeweils vergeben wurden.
Der Glasfaserausbau bleibt ein zentrales Thema. Bürgermeister Dr. Bühler bezeichnete ihn als eine der größten Maßnahmen der letzten 50 Jahre. Nach dem aktuellen „Weiße-Flecken-Programm“ mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro soll ein weiterer Zuschussantrag für das „Graue-Flecken-Programm“ folgen, was Investitionen von weiteren etwa 20 Millionen Euro in den nächsten 2-3 Jahren bedeuten würde. Die Stadt trägt dabei zehn Prozent der Kosten.
Die dringend benötigte Lösung für einen Kindergartenneubau in Kerkingen sorgte für Diskussionen. Auf Antrag der Freien Wähler beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, den Standort „Im Brühlfeld“ für einen Neubau des Kindergartens und einer Gerätehalle für den Verein RuHaZu zu entwickeln. Die Beratungen dazu waren teilweise kontrovers und mussten vertagt werden, um eine öffentliche Behandlung zu ermöglichen.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Umbruch, die trotz finanzieller Herausforderungen in Wohnraum, digitale Zukunft und die kommunale Infrastruktur investiert.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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