Planungsregion in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Regionalverband Ostwürttemberg ist eine Planungsregion in Baden-Württemberg. Der Gemeindeverband umfasst 2 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 3 Sitzungen, 34 Tagesordnungspunkte, 6 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Regionalverband Ostwürttemberg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Monaten hat der Regionalverband Ostwürttemberg zentrale Entscheidungen zu erneuerbarer Energie, Verkehr und Finanzplanung getroffen. Besonders die Teilfortschreibung der Windenergie, mehrere Groß‑PV‑Projekte und ein neuer Fahrplan für den Schienenpersonennahverkehr stehen im Fokus.
Der Planungsausschuss hat am 28. Januar 2026 das Inkrafttreten der Teilfortschreibung Windenergie 2025 durch öffentliche Bekanntmachung bestätigt. Die Vorgabe umfasst 15 Vorranggebiete, die zusammen 0,8 % der Regionsfläche belegen; zusammen mit bereits bestehenden Gebieten erreichen Windenergieanlagen 2,3 % der Gesamtfläche – damit ist das gesetzliche Flächenziel erreicht. In der Verbandsversammlung vom 19. September 2025 wurden die Anregungen aus der zweiten Anhörung abgeprüft, das Teilflächenziel nach § 5 Abs. 1 WindBG festgestellt und der entsprechende Satzungsbeschluss gefasst.
Zwei Groß‑PV‑Vorhaben wurden im November 2025 beschlossen: das Freiflächen‑Photovoltaik‑Projekt „Großkuchener Feld“ in Aalen (Sitzungsunterlage DS‑34/2025) und der Bebauungsplan für den Solarpark Oggenhausen samt partieller Änderung des Flächennutzungsplans 2029 der Verwaltungsgemeinschaft Heidenheim‑Nattheim. Beide Vorhaben dienen der Umsetzung des Teilregionalplans Solarenergie, wobei die Verbandsversammlung betonte, dass nur wirtschaftlich besonders bedeutende Freiflächen‑PV‑Anlagen als eigenständiges Regionalplan‑Änderungsverfahren behandelt werden.
Der Bericht des Ministeriums für Verkehr BW zum Zukunftsfahrplan Baden‑Württemberg wurde zur Kenntnis genommen. Er sieht einen flächendeckenden Halbstundentakt, Viertelstundentakte im Stuttgarter Verdichtungsraum, ein Expressnetz und engere Umsteigebeziehungen vor. Gleichzeitig hat die Verbandsversammlung die Auftragsvergabe für eine Güterverkehrsstudie beschlossen, die den Ausbau von Railport‑Standorten prüfen soll. Beide Themen werden künftig stärker koordiniert, um sowohl den Personennahverkehr als auch den Fern‑ und Güterverkehr gleichwertig zu stärken.
Die Genehmigung des Regionalplans 2035 durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen wurde am 19. September 2025 bestätigt; redaktionelle Änderungen am Planwerk sind vorgesehen. Im Haushalt 2026 wird ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis von + 91 € erwartet (Einnahmen 1.659.108 €, Ausgaben 1.659.017 €). Zusätzlich fließen 111.150 € Jahreszuschüsse für die Entwicklung von Flächen für LKW‑Ladeinfrastruktur ein, und das Projekt „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ erhält im Bundesförderprogramm RegioStrat 500.000 € für den Zeitraum 2026‑2028. Weitere Planungen betreffen die Anpassung von Vorranggebieten (z. B. Neuler) und die Nachführung von Forst‑ und Waldfunktionen in der Raumnutzungskarte.
Die Beschlüsse zeigen, dass Ostwürttemberg konsequent an einer klimafreundlichen Energieversorgung, einer modernen Mobilitätsinfrastruktur und einer soliden Finanzbasis arbeitet.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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