Gemeindeverband in Niedersachsen
Ratsinformationssystem, Dokumente, Sitzungen, Termine
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Auetal finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
In den letzten Monaten stand Auetal vor richtungsweisenden Entscheidungen: Der geplante Gewerbepark Niedere Heide II soll die Wirtschaftskraft im Ortsteil Rehren stärken, während die Außenbereichssatzung im Westerwald erstmals angepasst wird. Parallel dazu wurden umfangreiche Haushaltspläne für Umwelt‑ und Bau‑ sowie Bildungs‑ und Sozialbereiche beschlossen, und die Feuerwehr bereitet die Umsetzung der neuen Landes‑Feuerwehrverordnung vor.
Der Umwelt‑ und Bauausschuss beschloss den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 16 für den Gewerbepark „Niedere Heide II“ sowie die Teilaufhebung der Bebauungspläne Nr. 13 „Teichbreite“ und Nr. 9 „Schäferhof“. Ziel ist die Schaffung eines Logistikparks auf den ehemaligen Gewerbeflächen im Ortsteil Rehren. Im Verfahren wurden Stellungnahmen aus Öffentlichkeits‑ und Behördenbeteiligung berücksichtigt, wobei insbesondere umweltrelevante Aspekte im Fokus standen.
Im Sitzungstermin vom 27. November 2025 wurde die erste Änderung der Außenbereichssatzung für den Westerwald beschlossen. Die Anpassung dient der besseren Steuerung von Bauvorhaben im Außenbereich und schafft klare Rahmenbedingungen für künftige Entwicklungen. Konkrete Flächen oder Kosten wurden im Protokoll nicht genannt.
Der Fachbereich Umwelt und Bau stellte 2026 mehrere Finanzansätze vor: Unterhaltung von Liegenschaften (Grundschule, Kindergärten, Freibad, Rathaus), Ausbau des Netzwerks, Sanierung von Gebäuden, Erweiterung der Duschen im Freibad, Installation einer Brandwarnanlage in der Grundschule sowie ein erhöhter Ansatz für den Neubau der Kita Rehren. Im Schulausschuss wurde der Haushaltsentwurf für Grundschule, sonstige schulische Aufgaben und die Kreisschulbaukasse beraten. Der Jugend‑ und Sozialausschuss behandelte darüber hinaus die Finanzierungen für Kinder‑ und Jugendarbeit, das Familienzentrum sowie die Unterhaltung von Sportanlagen (Sportplätze, Sporthallen, Freibad). Alle Vorhaben wurden ohne konkrete Summenangaben, jedoch mit dem Ziel einer nachhaltigen Infrastrukturentwicklung, beschlossen.
Der Feuerschutzausschuss legte ein Konzept zur stufenweisen Einführung der neuen niedersächsischen Feuerwehrverordnung vor. Die erste Umstellungsstufe beginnt 2026, startet mit der Führungsebene und umfasst neue Dienstkleidung sowie Dienstgradbezeichnungen; die Kosten werden mit etwa 10 000 € veranschlagt. Im Haushaltsentwurf 2026 werden zudem zusätzliche Mittel für persönliche Schutzausrüstung, den Bau des Feuerwehrhauses in Rehren und bauliche Maßnahmen am Katastrophenschutz (z. B. Leuchttürme) vorgesehen.
Die Beschlüsse zeigen, dass Auetal in den kommenden Jahren verstärkt in Wirtschaftsförderung, bauliche Infrastruktur, Bildung, soziale Angebote und die Sicherheit der Bürger investiert – ein umfassender Kurs für die kommunale Zukunft.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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