Gemeindeverband in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Altes Amt Lemförde ist ein Gemeindeverband in Niedersachsen mit rund 8.676 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 7 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 12 Sitzungen, 194 Tagesordnungspunkte, 20 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Altes Amt Lemförde finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Altes Amt Lemförde ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Brockum, Hüde, Lembruch, Lemförde, Marl, Quernheim, Stemshorn.
Die Gemeinderäte von Lemförde, Brockum, Lembruch, Quernheim, Hüde und Stemshorn sowie der Samtgemeinderat beschlossen in den letzten Monaten ihre Haushaltssatzungen und Haushaltspläne für 2026. Gleichzeitig wurden die Jahresabschlüsse für die Jahre 2020 bis 2023 beraten und in vielen Fällen beschlossen. Dabei stellten die Rechnungsprüfungsämte keine Beanstandungen fest. In Brockum trat Melanie Fedzin aus dem Rat zurück; Frank Striethorst rückte für sie nach.
Der Rat Lemförde bewilligte einen jährlichen Zuschuss von 500 € für den Schützenverein Lemförde e.V., insbesondere für die Jugendarbeit. In Hüde wurde die Einführung einer Beherbergungssteuer zum 01.01.2026 beraten. Sie soll 3% des Beherbergungsentgelts betragen und auch beruflich bedingte Übernachtungen umfassen, mit einem erwarteten Jahresaufkommen von etwa 35.000 €. Brockum passte die Gebühren für die Benutzung des Brockumer Großmarktes an, und die Samtgemeinde erhöhte die Gebühren für die dezentrale Abwasserbeseitigung (2026-2028) aufgrund gestiegener Abfuhrkosten.
In Hüde wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 10 "Schaffhäuser Feld I" gefasst, der die Erweiterung des Campingplatzes der Familie Piening regelt. Der Antragsteller trägt die Kosten der Bauleitplanung. Für das Gebiet "Sandbrink Mitte" in Hüde (Bebauungsplan Nr. 19) wurden die Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung bekannt gegeben und der Planentwurf zur öffentlichen Auslegung beschlossen. In Marl stand die erste Änderung des Bebauungsplans Nr. 6 für das Gewerbegebiet "Haßlinge" auf der Tagesordnung. Der Samtgemeinderat beschloss den Verkauf eines etwa 3.000 m² großen Gewerbegrundstücks in Hüde an die Blumberg Elektrotechnik GmbH für 28 €/m². Außerdem wurde über den Rückkauf eines anderen Gewerbegrundstücks in Hüde für 121.965 € entschieden, da der Käufer nicht innerhalb von vier Jahren mit einem Bauvorhaben begonnen hatte.
Der Rat Lemförde beriet über die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, wobei die Verwaltung eine bestimmte Planungsvariante favorisiert. In Stemshorn wurde die Errichtung einer provisorischen Wegeverbindung in Schotterbauweise für Fußgänger und Radfahrer beschlossen (geschätzte Kosten: 15.000 €) sowie die Ertüchtigung der Straße "Teichpad" durch eine Oberflächenbefestigung (geschätzte Kosten: 5.000 €). Der Rat Lembruch nahm die Ergebnisse einer bausubstanziellen Ersteinschätzung und Wirtschaftlichkeitsanalyse für das ehemalige Polizeigebäude an der Seestraße zur Kenntnis. Das beauftragte Planungsbüro empfahl eine Sanierung des Bestandsgebäudes gegenüber einem Ersatzneubau.
Der Samtgemeinderat ernannte Karsten Nickel zum Ehrenortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Lembruch. Der Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss diskutierte die Ergebnisse von Fusionsgesprächen zwischen den Ortsfeuerwehren Mitte und Stemshorn. Der Samtgemeinderat beriet über die Zukunft der Jugendarbeit und des Jugendtreffs. Es wurde empfohlen, das Jugendtreff-Gebäude zu erhalten, aber für Vereine und Verbände zu öffnen, ohne feste Angebote für Jugendliche. Eingesparte Personalkosten sollen als Budget für Jugendarbeit verwendet werden.
Die Gemeinderäte von Quernheim, Marl und Hüde beschlossen ihre finanzielle Beteiligung an verschiedenen Flurbereinigungsverfahren. Quernheim beteiligt sich mit etwa 80.000 € (20% der nicht durch Zuschüsse gedeckten allgemeinen Ausführungskosten) und wird die hergestellten Wege und Anlagen in ihr Eigentum übernehmen. Marl beteiligt sich mit etwa 352.000 € (20% der Ausführungskosten) und bis zu 18.000 € für Grünordnungsmaßnahmen und stellt gemeindeeigene Flächen (2,5 ha) zur Verfügung. Hüde beteiligt sich mit etwa 600.000 € (20% der Ausführungskosten) und bis zu 24.000 € (25% Anteil) für Grünordnungsmaßnahmen.
Die Sitzungen der letzten Monate zeigten einen starken Fokus auf die finanzielle Grundlagenarbeit der Gemeinden – von Haushaltsplanung bis Jahresabschlüssen – sowie auf konkrete Projekte in der Bauleitplanung und Infrastruktur.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Altes Amt Lemförde (Niedersachsen) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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