Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Tegernheim ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 5.554 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Straßenumbenennung bis zum neuen Carsharing-Angebot: In Tegernheim standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda. Der Gemeinderat und seine Ausschüsse befassten sich mit Bauvorhaben, der Ausgestaltung des öffentlichen Raums und wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft.
Der Bauausschuss hatte ein volles Programm mit zahlreichen Anträgen. Mehrere Bauvorhaben erhielten das gemeindliche Einvernehmen, darunter der Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage am Mittelberg (Fl.Nr. 3559/4, 3559/5) und die Umnutzung von zwei Garagen zu einem Büroraum sowie einer Gewerbeeinheit zu einer Ferienwohnung am Mittelweg 66. Kontroverser waren Anträge für größere Wohnprojekte: Ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten an der Wiedmannstraße (Fl.Nr. 135, 134) wurde im Februar abgelehnt, da es erheblich von den Festsetzungen des Bebauungsplans abwich. Auch der Bau von zwei Doppelhäusern und einem 3-Spänner am Mittelweg fand im März keine Mehrheit. Für ein geplantes Projekt an der Weinbergstraße 60 (zwei Mehrfamilien- und vier Einfamilienhäuser) wurde im Januar ein Bauvorbescheid erteilt und im März ein städtebaulicher Vertrag vorbereitet.
Der Gemeinderat traf mehrere Entscheidungen zur Ausgestaltung des öffentlichen Raums. Mit 12 zu 5 Stimmen beschloss er im Januar, die Hermann-Gmeiner-Straße in Anne-Frank-Straße umzubenennen; die formale Widmungsänderung erfolgte im März einstimmig. Ebenfalls einstimmig genehmigte der Rat im Februar die Veröffentlichung eines Katalogs der örtlichen Kleindenkmäler auf der Gemeindehomepage. Für das 20-jährige Vereinsjubiläum beschloss der Rat, ein Großfeldschachbrett auf dem Kirchplatz errichten zu lassen und 50 Prozent der Materialkosten (ca. 1.500 €) zu übernehmen. Zudem stimmte er im Februar mit 19 zu 2 Stimmen für den Abschluss eines Vertrags mit einem Carsharing-Anbieter, der einen 9-Sitzer-Bus in Tegernheim platzieren will.
Ein wichtiges Thema war die Vorsorge für Notfälle. Im März stimmte der Gemeinderat einstimmig der Veröffentlichung überarbeiteter Notfallpläne für den Katastrophenfall "Blackout" zu, inklusive einer Informationsbroschüre für die Bevölkerung. Für die Zukunft der Kinderbetreuung wurde beraten: Ab August 2026 haben Erstklässler einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung, auch in den Ferien. Die Gemeinde prüft eine Zusammenarbeit mit Partnergemeinden, um dieses Angebot sicherstellen zu können. Im Bauausschuss wurden zudem mehrere kleinere Maßnahmen an gemeindlichen Einrichtungen wie Kindergarten, Krippe und Grundschule zur Kenntnis gegeben.
Der Gemeinderat bewilligte mehrere Zuschüsse. Für die Blaskapelle Tegernheim wurden im Februar mit 19 zu 2 Stimmen Mittel für Trachten (max. 50% der Kosten) und eine Beschallungsanlage (max. 2.000 €) genehmigt. Einstimmig beschloss der Rat im Januar eine neue Begrünungssatzung, die die Reduzierung versiegelter Flächen, ein Verbot von Steingärten und die Begrünung geeigneter Dachflächen regelt. Die Haushaltssatzung und der Finanzplan für 2026 wurden im April verabschiedet.
Die Sitzungen zeigen eine Gemeinde im Wandel, die sich mit Wohnraumschaffung, der Gestaltung ihres öffentlichen Raums und der Daseinsvorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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