Planungsregion in Niedersachsen – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Region Hannover ist eine Planungsregion in Niedersachsen. Der Gemeindeverband umfasst 1 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 44 Sitzungen, 1.038 Tagesordnungspunkte, 105 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Region Hannover finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von Schulbau bis Klimaschutz, von Verkehr bis Soziales: Die Region Hannover hat in den vergangenen Monaten ein breites Spektrum an Themen beraten und zahlreiche konkrete Beschlüsse gefasst. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Entscheidungen.
Im Verkehrsbereich wurden mehrere wichtige Weichen gestellt. Der Ausschuss für Organisation, Personal, Finanzen und Digitalisierung (OPFD) hat am 18. Juni die Beschaffung von sieben neuen Fahrzeugen für die Feuerwehrtechnischen Zentralen und die Regionsfeuerwehrausbildung beschlossen, darunter drei Gerätewagen Logistik 2 und drei Mehrzweckfahrzeuge. Für den ÖPNV wurden die Fahrplanmaßnahmen 2027 festgelegt. Zudem stimmte der Verkehrsausschuss am 16. Juni zu, zwei vollautomatisierte Busse für das Förderprojekt ALBUS zu beschaffen und im Testbetrieb einzusetzen. Der barrierefreie Ausbau der Stadtbahn schreitet voran: Für die Haltestelle Laatzen/Park der Sinne wurden Planungsmittel freigegeben, und für die Grunderneuerung der Hochbahnsteige an der Strecke B-Nord (Reiterstadion, Tempelhofweg, Großer Kolonnenweg, Vahrenheider Markt) wurden Finanzierungszusagen in Millionenhöhe erteilt. Die Radstation 2 am Hauptbahnhof Hannover erhält für drei Jahre eine finanzielle Unterstützung von je 50.000 Euro.
Im Bildungsbereich gab es mehrere zentrale Beschlüsse. Sowohl der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport (15. Juni) als auch der OPFD-Ausschuss (18. Juni) haben dem Neubau der Gutzmannschule (FÖS) mit Zweifeldsporthalle sowie der Dachaufstockung und Installation einer PV-Anlage an der BBS Neustadt (Bunsenstraße) zugestimmt. Für letzteres wurden außerplanmäßige Mittel in Höhe von knapp 3 Millionen Euro bewilligt. Ebenfalls beschlossen wurde die Weiterentwicklung aller Förderschulen mit den Schwerpunkten Sprache, Hören und Sehen zu Ganztagsschulen ab dem Schuljahr 2027/28. Zudem wird die Schulentwicklungsplanungssoftware Primus zukünftig von einem neuen Serviceanbieter (Bitwerft GmbH) betreut.
Der Klimaschutz bleibt ein Schwerpunkt. Der Umweltausschuss beschloss am 15. Juni die Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts für die Regionsverwaltung (Säule 3) und die Fortführung des Klimaweisen-Rats als eigenständiges Gremium. Das Kuratorium Klimaschutzregion Hannover wird in ein offenes „Netzwerk Klimaschutzregion Hannover“ überführt. Zudem soll eine interaktive Wärmebildkarte für das Regionsterritorium erstellt und veröffentlicht werden. Die Region tritt außerdem dem Netzwerk Cradle to Cradle Regionen (C2C) bei. Ein Antrag zur Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft sowie die Entwicklung einer Ernährungsstrategie wurden zunächst zurückgestellt.
Im sozialen Bereich wurden wichtige Strukturen gestärkt. Der Jugendhilfeausschuss beschloss am 9. Juni eine Neufassung der Satzung für das Jugendamt und die Einführung eines indikatorbasierten Modells zur sozialräumlichen Planung präventiver Jugendhilfeleistungen. Zudem wird die Förderung des Projekts „Bildungstreppe BvB-Pro“ für zugewanderte Jugendliche mit bis zu 40.000 Euro fortgesetzt. Der Ausschuss für Gleichstellung, Integration, Antidiskriminierung und Diversität stimmte am 2. Juni einer Kooperationsvereinbarung mit der Landeshauptstadt Hannover zum gemeinsamen Betrieb einer Antidiskriminierungsstelle zu. Der Rahmenvertrag für den „Sprachmittlungspool Region Hannover“ mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. wird für 2027 verlängert.
Für die regionale Wirtschaft und Kultur wurden Fördermittel bereitgestellt. Der Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigung bewilligte am 4. Juni unter anderem Mittel für das „kreHtiv Netzwerk Hannover“ (300.000 Euro für 2027/28), das Zukunftsfestival „SHIFT NOW“ (145.000 Euro) und das Projekt „Ausbildungslots*innen“ an sechs neuen Schulen (683.400 Euro bis 2029). Der Ausschuss für Regionalplanung genehmigte am 9. Juni die Förderung regionalbedeutsamer Naherholungsprojekte für 2026. Zuvor hatte der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport am 28. April die Fortführung der Kulturförderung für die Jahre 2027 bis 2029 in verschiedenen Sparten wie Chorarbeit, kulturelle Bildung, Bildende Kunst, Spielplanförderung, Theaterpädagogik und institutionelle Förderung beschlossen.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine aktive Regionspolitik mit Fokus auf Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und soziale Teilhabe. Viele der beschlossenen Maßnahmen zielen auf langfristige Investitionen in die Zukunft der Region ab.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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