Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Regensburg ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 153.542 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 41 Sitzungen, 368 Tagesordnungspunkte, 1 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Regensburg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der Erweiterung des Verkehrsverbunds bis zur Sanierung einer historischen Arkade: Die Regensburger Gremien hatten in den letzten Monaten ein breites Themenspektrum zu beraten. Hier sind die zentralen Diskussionspunkte.
Eine der weitreichendsten Planungen betrifft den öffentlichen Nahverkehr: Der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) soll zum 1. Januar 2027 räumlich erweitert und strukturell neu aufgestellt werden. Das Verbundgebiet soll um die Gebiete Landkreis Schwandorf, Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen wachsen. Ein zentraler Punkt ist die erstmalige vollständige Integration des Schienenverkehrs in den Verbund. Die Stadt Regensburg soll sich als Gesellschafterin an dieser Neuordnung beteiligen.
Gleich mehrere große Bau- und Planungsvorhaben wurden behandelt. Für den Stadtteil Reinhausen wurde der Abschluss einer städtebaulichen Voruntersuchung beraten. Als nächster Schritt ist die Erarbeitung von Vorbereitenden Untersuchungen (VU) und eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) geplant, um die Entwicklung und Sanierung des Viertels voranzutreiben.
Ein konkretes Neubauprojekt ist die Erschließung des Bebauungsplans „Sulzfeldstraße West“. Die Maßnahmen umfassen Straßen- und Kanalbauarbeiten. Zudem wurde die Überarbeitung des „Regensburger Baulandmodells“ bis 2029 beraten, um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu fördern. Parallel dazu wurde der neue „Regensburger Mietspiegel 2026“ vorgestellt, der als qualifizierter Mietspiegel anerkannt werden soll.
Im Bereich Verkehr standen sowohl große Konzepte als auch konkrete Maßnahmen auf der Tagesordnung. Der Zwischenbericht und das Leitbild zum nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan (SUMP Regensburg) wurden vorgelegt. Konkreter ging es beim Planungsbeschluss für den Ausbau der Wernerwerkstraße zu: Hier sollen für mindestens 1,5 Millionen Euro beidseitige Radverkehrsanlagen entstehen, um das Hauptradroutennetz zu verbessern.
Weitere Beschlüsse betrafen die Planung barrierefreier Bushaltestellen am Bismarckplatz und den Ausbau der Obermaierstraße zur Verkehrsberuhigung. Für die Sanierung des maroden Mischwasserkanals in der Prüfeninger Straße West sind 148.000 Euro veranschlagt.
Mehrere konkrete Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht. Die Generalsanierung und Erweiterung der Realschule am Judenstein – inklusive der Räume der ehemaligen Kreuzschule – wurde beschlossen. Ebenfalls genehmigt wurde die Sanierung und der Verschluss des Arkadengangs im Bürogebäude Maximilianstraße 26. Die Maßnahme, mit Kosten von rund 549.000 Euro, soll Vandalismus und Verunreinigungen beenden und ist bis November 2026 geplant.
Für den Stadtparkkindergarten in der Prüfeninger Straße 16 wurde die technische Ausführung einer Generalsanierung mit einem geschätzten Volumen von 2,42 Millionen Euro festgelegt.
Auch übergreifende Themen fanden Beachtung. Die Stadt Regensburg beabsichtigt, die „Charta der Vielfalt“ zu unterzeichnen und dafür jährlich 599 Euro (netto) aufzuwenden. Die Verwaltung soll regelmäßig über die Fortschritte berichten. Zudem wurde die Gründung der „R-KOM Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH“ beraten, um Haftungsrisiken der Telekommunikationstochter zu minimieren.
Im Sozialbereich wurde der Antrag des Vereins „Frauen helfen Frauen e. V.“ behandelt, die förderfähigen Plätze im „Autonomen Frauenhaus“ von zwölf auf zwanzig zu erhöhen.
Die Bandbreite der Themen zeigt: Regensburg arbeitet parallel an der Zukunft der Mobilität, der Schaffung von Wohnraum, der Sanierung seiner Infrastruktur und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Regensburg (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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