Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Raisting ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 2.316 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 8 Sitzungen, 55 Tagesordnungspunkte erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Raisting finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen neuen Wohnhäusern, Kita-Förderung und einem erneuerten Friedhof: Der Raistinger Gemeinderat hat in den letzten Monaten zahlreiche Beschlüsse gefasst, die das Leben in der Gemeinde direkt betreffen.
Gleich mehrere Bauvorhaben erhielten grünes Licht. Mit deutlicher Mehrheit von 10 zu 4 Stimmen stimmte der Rat im April 2026 dem Bau von drei Reihenhäusern an der Sölber Straße 35b zu. Bereits im Januar 2026 wurden die Pläne für die Errichtung eines Gewerbebaus mit sechs Nutzungseinheiten im Gewerbegebiet 3 sowie die Umnutzung eines Bürogebäudes im Sondergebiet Telekommunikation genehmigt. Ebenfalls beschlossen wurde die Erweiterung eines Wohnhauses an der Sölber Straße 9 um eine zweite Wohneinheit und den Anbau von Wohn- und Lagerräumen an einem Gebäude am Bächleweg 6.
Die Betreuung der Jüngsten war ein wiederkehrendes Thema. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, die Kosten für eine FSJ-Praktikantin im Kindergarten St. Raphael für das Jahr 2026/27 in Höhe von rund 9.050 Euro zu übernehmen. Für das laufende Jahr wurden außerdem die Haushaltspläne der Kindertagesstätten „St. Raphael“ und „Zwergerlnest“ gebilligt, die zusammen Ausgaben von über 1,2 Millionen Euro vorsehen. Zudem stehen Anpassungen der Elternbeiträge in den Kitas und die Einführung von Gebühren für die schulische Mittagsbetreuung ab September 2026 auf der Agenda.
Ein Schwerpunkt lag auf der Erneuerung der Infrastruktur. Für die Sanierung der Floßmannstraße, die im April 2026 beginnen soll, wurden wichtige Weichen gestellt: Der Gemeinderat stimmte einem Generalübernehmervertrag mit den Ammerseewerken für den Bau der neuen Trinkwasserleitung zu. Zudem wurde eine Satzungsänderung der Ammerseewerke beschlossen, die dem Unternehmen künftig auch den Betrieb von Wasserversorgungsanlagen ermöglicht. Für den gemeindlichen Bauhof wurde die Beschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs sowie die Genehmigung einer überplanmäßigen Ausgabe von 11.100 Euro für ein weiteres Fahrzeug beschlossen.
Der kommunale Friedhof wird um eine neue Bestattungsform erweitert. Der Rat beschloss die Einführung eines halbanonymen Urnengemeinschaftsgrabfeldes mit einer Ruhefrist von zehn Jahren. Die Gebühr dafür beträgt 1.560 Euro, eine jährliche Verlängerung kostet 150 Euro. Für die Anbringung eines Messingschildes mit Namen werden 100 Euro fällig. Diese Neuregelungen sind Teil einer vollständig überarbeiteten Friedhofs- und Bestattungssatzung, die zum Jahresbeginn 2026 in Kraft tritt.
Die Gemeinde passte verschiedene Gebührensätze an. So wurden die Verrechnungspreise für Abmarkungsmaterial wie Grenzsteine und Schlagmarken zum 1. März 2026 leicht erhöht. Ebenfalls beschlossen wurde eine neue Wassergebührensatzung, die ab Januar 2026 gilt und unter anderem die Verbrauchsgebühr auf 1,14 Euro pro Kubikmeter festsetzt. Die Jahresrechnung 2024 wurde ohne Beanstandungen festgestellt und die Entlastung der Verwaltung erteilt. Für die anstehenden Kommunalwahlen im März 2026 legte der Rat ein Erfrischungsgeld von 50 Euro für Wahlhelfer fest.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Raisting (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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LK Weilheim-SchongauUntergeordnete Verwaltungseinheiten (1)
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